Messi und Yamal: WM-Finale 19 Jahre nach erstem Treffen
Messi und Yamal: WM-Finale nach 19 Jahren

Lionel Messi und Lamine Yamal stehen sich am Sonntag im WM-Finale gegenüber. Der 39-jährige Argentinier und der 19-jährige Spanier haben eine besondere Vorgeschichte: Bereits 2007 wurden sie zusammen fotografiert. Das Bild entstand für einen Wohltätigkeitskalender der spanischen Zeitung „Diario Sport“. Yamal war damals sechs Monate alt, Messi 20 Jahre. Nun treffen die beiden Superstars im Endspiel der Weltmeisterschaft aufeinander.

Das Foto von 2007: „Der Beginn zweier Legenden“

Auf dem Bild, das Yamals Vater Mounir Nasraoui während der EM 2024 in sozialen Netzwerken teilte, ist der kleine Yamal in einer Badewanne zu sehen, während Messi seine Hände ins Wasser taucht. Der Titel lautete: „Der Beginn zweier Legenden“. Fotograf Joan Montfort erklärte gegenüber „The Athletic“, dass die Aufnahme schwierig gewesen sei: „Messi war schüchtern, und da stand er mit einem winzigen Baby in einer Plastikwanne. Aber nach und nach hat sich alles eingespielt.“ Das Foto war Teil einer Aktion, deren Erlös an UNICEF und andere Organisationen ging.

Yamals Aufstieg und die Verbindung zu Barcelona

Yamal trat mit fünf Jahren in die Jugendakademie La Masia ein – denselben Weg, den auch Messi gegangen war. Im Frühjahr 2023 debütierte er mit 15 Jahren für die Profis des FC Barcelona. Bei der EM 2024 wurde er mit 16 Jahren und 338 Tagen zum jüngsten Spieler der Turniergeschichte. Sein Marktwert liegt heute bei 200 Millionen Euro. Während der WM 2026 zog er sich einen Muskelfaserriss zu, was ganz Spanien in Sorge versetzte. Ohne ihn, so schien es, wäre das Team chancenlos.

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Das erste Duell auf dem Platz

Das WM-Finale ist das erste Aufeinandertreffen der beiden auf dem Fußballplatz. Messi hatte Yamal nie zuvor als Gegner gehabt. „Es ist etwas Unglaubliches“, sagte Fotograf Montfort. „Damals konnte sich niemand vorstellen, dass dieses Baby zu dem werden würde, was es jetzt ist.“ Yamal selbst äußerte sich vor dem Finale nicht zu der Begegnung, doch sein Bruder Keyne, der bei der WM die Herzen der Fans eroberte, sorgte für Lockerheit.

Das Schicksal spielt eine Rolle

Montfort betonte die Einmaligkeit der Situation: „Die Chance, dass so etwas passiert, ist eins zu einer Million. Das Schicksal spielt bei diesen Dingen eine wichtige Rolle.“ Messi hatte 2007 bereits zwei Meistertitel und die Champions League mit Barcelona gewonnen. Yamal steht nun kurz davor, selbst Geschichte zu schreiben. Das WM-Finale am Sonntag (21 Uhr, ZDF und MagentaTV) wird zeigen, ob die Prophezeiung des Fotos wahr wird.

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