Mehr als jeder vierte Neuwagen in Berlin fährt mittlerweile rein elektrisch. Im ersten Halbjahr 2026 lag der Anteil der batterieelektrischen Fahrzeuge (BEV) an den Pkw-Neuzulassungen bei 25,9 Prozent. Das geht aus Daten des Kraftfahrt-Bundesamts (KBA) hervor, die die Deutsche Presse-Agentur ausgewertet hat. Zum Vergleich: Im gesamten Jahr 2025 betrug der BEV-Anteil in Berlin noch knapp ein Fünftel (19,6 Prozent).
Hauptstadt über Bundesdurchschnitt
Mit diesen Werten liegt Berlin jeweils über dem bundesweiten Niveau. In ganz Deutschland lag der BEV-Anteil an den Neuzulassungen im ersten Halbjahr 2026 bei 24,8 Prozent, im Gesamtjahr 2025 bei 19,1 Prozent. Die Hauptstadt erweist sich damit als Vorreiter bei der Elektromobilität.
Gründe für den Aufschwung
Die Elektroautos erleben derzeit einen deutlichen Aufschwung. Dazu tragen nach Angaben des KBA mehrere Faktoren bei: ein verbessertes Modellangebot, die neue Förderung des Bundes sowie die hohen Preise für Benzin und Diesel. Diese Kombination macht Elektroautos für viele Käufer attraktiver.
E-Autos im Gesamtbestand noch gering
Betrachtet man den gesamten Berliner Autobestand, spielen Elektroautos noch eine deutlich geringere Rolle. Ende des ersten Quartals 2026 waren von insgesamt 1,22 Millionen zugelassenen Pkw in Berlin lediglich rund 51.500 mit einem Elektromotor ausgestattet. Das entspricht einem Anteil von etwas mehr als vier Prozent. Der Großteil der Fahrzeuge fährt weiterhin mit Benzin oder Diesel.



