Stuttgarts Linksverteidiger Maximilian Mittelstädt (29) hat nach der verpassten WM-Nominierung unter Julian Nagelsmann ein klares Ziel: Unter dem neuen Bundestrainer Jürgen Klopp will er sich zurück in die Nationalmannschaft kämpfen. Der gebürtige Berliner zeigte sich in der ersten Trainingswoche des VfB Stuttgart in bestechender Form und wurde beim Testspiel in Balingen (7:0) zum Spieler des Spiels gekürt.
Keine Spur von WM-Frust
Mittelstädt, der 15-mal für die DFB-Elf auflief, hatte bis zuletzt auf eine WM-Teilnahme gehofft, musste aber im engen Rennen mit Nathaniel Brown (FC Bayern) und David Raum (Leipzig) den Kürzeren ziehen. Gegenüber BILD erklärte er: „Ich werde Gas geben und versuchen, mich in meine beste Form zu bringen. Dann will ich auch wieder in der Nationalmannschaft angreifen. Dafür will ich aber in allererster Linie mit dem VfB diese Saison erfolgreich sein.“
Über die verpasste WM sagte er: „Natürlich wäre ich bei einer WM gerne dabei gewesen und hätte die Erfahrungen mitgenommen. Aber ich bin keiner, der dem lange nachtrauert. Stattdessen habe ich den Urlaub genossen und mich gut auf die Saison vorbereitet. Ich bin zum Vorbereitungsstart hier, das tut mir gut.“
Klopp-Ära als Chance
Der Wechsel auf der Bundestrainer-Position könnte Mittelstädt Auftrieb geben. Jürgen Klopp soll das Amt übernehmen, und Mittelstädt will sich ihm anbieten. Auch VfB-Sportboss Fabian Wohlgemuth (47) lobte den designierten Bundestrainer: „Auf nationalem und internationalem Niveau hat er sehr gute Arbeit geleistet. Er ist in der Lage, die Mannschaft mitzunehmen. Und ebenfalls in der Lage, in einer möglichen schweren Situation während eines Turniers auch die Nation mitzunehmen. Deshalb halte ich das für eine gute Idee vom DFB, auf Jürgen Klopp zuzugehen.“
Mittelstädt hofft, dass Klopp ihm eine neue Chance in der Nationalelf gibt. Mit starken Leistungen beim VfB will er sich für eine Rückkehr empfehlen.



