Vincenzo Grifo (33) hat sich mit seiner Zukunft nach der aktiven Fußballkarriere beschäftigt – und dabei den Trainerjob als reizvolle Option ausgemacht. Wie BILDplus am 2. August 2026 exklusiv berichtete, verriet der Rekordtorschütze des SC Freiburg, dass ihn diese Aufgabe nach seiner Laufbahn anspricht. Details zu den Plänen des Offensivspielers waren in einem Interview zu sehen.
Ein Leben für den SC Freiburg
Der gebürtige Pforzheimer mit italienischen Wurzeln ist einer der erfolgreichsten Bundesliga-Spieler, die beim SC Freiburg jemals aufgelaufen sind. In seiner Karriere spielte Grifo unter anderem für den Karlsruher SC, die TSG 1899 Hoffenheim und Borussia Mönchengladbach, ehe er seine sportliche Heimat im Breisgau fand. Mit seinen Toren und Assists führte er Freiburg immer wieder zu Erfolgen und sicherte sich den Titel des Rekordtorschützen des Clubs.
Nun denkt der 33-Jährige über die Zeit nach der aktiven Laufbahn nach. Schon jetzt, so machte er in einem Gespräch mit BILDplus deutlich, übt der Trainerberuf eine große Faszination auf ihn aus. Der Gedanke, eine Mannschaft zu formen, Spielideen umzusetzen und Verantwortung zu übernehmen, scheint den Offensivspieler zu reizen. Diese Haltung ist bemerkenswert – denn nicht jeder Profi schaut so frühzeitig über den Tellerrand hinaus.
Was den Trainerjob für Grifo interessant macht
Ein Wechsel von der aktiven Spielerkarriere in den Trainerberuf ist im Profifußball keine Ausnahme. Viele erfolgreiche Übungsleiter standen früher selbst auf dem Platz und kennen die Mentalität der Spieler. Grifo könnte sich in diese Reihe einfügen. Aus seiner langen Bundesliga-Erfahrung bringt er taktisches Verständnis, Führungsqualitäten und ein gutes Gespür für Teamdynamik mit.
Hinzu kommt die Vertrautheit mit dem Umfeld beim SC Freiburg. Der Verein legt großen Wert auf Identifikation und Kontinuität. Dass Grifo sich vorstellen kann, später in einer anderen Funktion zum Club zurückzukehren, ist vor diesem Hintergrund naheliegend. Bislang hat er jedoch keine konkreten Pläne in diese Richtung öffentlich gemacht – allein seine Offenheit gegenüber dem Trainerjob ist ein Signal.
Vincenzo Grifo: Noch nicht am Ende
Bis zum endgültigen Karriereende will Grifo jedoch noch einiges erreichen. Mit 33 Jahren gehört er zu den erfahrensten Spielern im Kader der Freiburger. Unter Trainer Julian Schuster fungiert er als eine Art verlängerter Arm auf dem Platz. Seine Treffer und Vorlagen waren in den vergangenen Spielzeiten immer wieder entscheidend. Dass er sich bereits heute mit der Zeit nach der aktiven Karriere beschäftigt, spricht für seine Weitsicht und seine Verbundenheit zum Fußball.
Für die Fans des SC Freiburg bleibt zu hoffen, dass Grifo dem Verein noch lange erhalten bleibt – in welcher Funktion auch immer. Ob als Coach, in der Nachwuchsabteilung oder als Botschafter für den Club: Die Möglichkeiten sind vielfältig. Grifo selbst hat angedeutet, dass ihn die Arbeit mit Menschen, die taktische Herausforderung und das tägliche Umfeld Fußball nach dem Ende seiner Spielerkarriere reizen.
Alle Details exklusiv bei BILDplus
Auf welche Aufgaben sich Grifo nach seiner aktiven Laufbahn am meisten freut, wie er sich seine Zukunft vorstellt und ob eine Trainerlizenz bereits in Planung ist – diese und weitere Fragen beantwortet der Freiburger Rekordtorschütze im ausführlichen Interview mit BILDplus. Die exklusiven Aussagen sind dort vollständig abrufbar und geben einen tiefen Einblick in die Gedankenwelt des 33-Jährigen.
Für Vincenzo Grifo ist das Thema Karriereende derzeit noch Zukunftsmusik. Doch die ersten Überlegungen sind konkret. Der Trainerjob erscheint ihm als reizvolle Option. Es bleibt spannend, welche Wege der Italiener nach seiner Spielerlaufbahn einschlagen wird – eines ist sicher: So schnell wird er dem Fußball nicht den Rücken kehren.



