Der südafrikanische Fußball-Profi Jayden Adams ist nur wenige Wochen nach seinen Einsätzen bei der Fußball-Weltmeisterschaft im Alter von 25 Jahren gestorben. Die Nachricht sorgt in Südafrika für Bestürzung.
Spielergewerkschaft und Sportminister bestätigen Todesfall
„Der südafrikanische Fußball hat einen begabten Spieler, einen stolzen Diener des Sports und ein junges Leben verloren, das noch so viel zu bieten gehabt hätte“, teilte die südafrikanische Spielervereinigung SAFPU auf der Plattform X mit. Kurz darauf bestätigte auch Südafrikas Sportminister Gayton McKenzie den Todesfall. „Mit tiefer Bestürzung und schwerem Herzen habe ich vom Tod von Jayden Adams erfahren“, ließ er über soziale Netzwerke mitteilen. Der südafrikanische Fußball habe eines seiner größten Talente verloren. Südafrika trauere an der Seite von Adams’ Familie, seinen Mannschaftskollegen und Millionen Fans.
Einsätze bei der WM und Vereinskarriere
Bei der Weltmeisterschaft war Adams in allen drei Vorrundenspielen der Bafana Bafana zum Einsatz gekommen. Auf Vereinsebene spielte der Mittelfeld-Akteur seit 2025 bei Mamelodi Sundowns, einem der besten südafrikanischen Clubs aus Pretoria. Seine Leistungen auf dem Rasen machten ihn zu einem der vielversprechendsten Talente des Landes.
Todesursache unklar, Polizei ermittelt
Details zur Todesursache wurden zunächst nicht genannt. McKenzie erklärte dazu, die Ursache sei noch nicht bestätigt. Er appellierte an die Medien und die Öffentlichkeit, Mitgefühl mit der Familie zu zeigen und von Spekulationen abzusehen. Nach Angaben der BBC hat die Polizei in Südafrika Ermittlungen eingeleitet, nachdem die Leiche des 25-Jährigen am Samstagmorgen in einem Haus in einem Vorort von Kapstadt entdeckt worden sei.
Der plötzliche Tod von Jayden Adams hinterlässt eine große Lücke im südafrikanischen Fußball. Fans und Weggefährten zeigen sich tief betroffen und gedenken des jungen Spielers, der noch eine vielversprechende Karriere vor sich hatte.



