Der norwegische Ruder-Trend hat nun auch Madrid erreicht. Nach dem Finaleinzug der spanischen Nationalmannschaft bei der Europameisterschaft 2026 stimmten Hunderte Fans auf der Plaza Mayor in der Hauptstadt in die skandinavische Jubelchoreografie ein. Das berichtet die Bild unter Berufung auf ein Video auf der Plattform X.
Viraler Trend aus Skandinavien
Das sogenannte norwegische Rudern, bei dem Fans synchron Ruderbewegungen nachahmen und dabei rhythmische Rufe ausstoßen, wurde ursprünglich bei norwegischen Fußballspielen populär. In den sozialen Medien verbreitete sich der Trend rasant, insbesondere nachdem die norwegische Nationalmannschaft bei der WM 2026 in den USA, Kanada und Mexiko für Furore gesorgt hatte. Nun adaptieren ihn auch Fans anderer Nationen.
„Es ist einfach ansteckend. Die Energie und der Zusammenhalt, die dabei entstehen, sind unglaublich“, zitiert die Bild einen spanischen Fan, der auf der Plaza Mayor mitschunkelte. Das Video zeigt, wie die Menge im Takt rudert und dabei „Olé, olé“-Rufe mit dem typischen norwegischen Rhythmus vermischt.
Spanien im EM-Fieber
Der Finaleinzug der spanischen Elf hat das Land in einen Ausnahmezustand versetzt. Am Dienstagabend besiegte Spanien im Halbfinale Titelverteidiger Italien mit 3:1 und sicherte sich damit das Ticket für das Endspiel am Sonntag in Berlin. Tausende Fans strömten daraufhin in die Innenstädte, um den Erfolg zu feiern – darunter auch in Madrid, wo die Partie auf Großleinwänden übertragen worden war.
Das norwegische Rudern ist dabei nicht die einzige kulturelle Übernahme: Bereits zuvor hatten spanische Fans den „Viking Clap“ aus Island adaptiert. Die Vermischung von Fußballtraditionen zeigt laut Experten die zunehmende Globalisierung der Fankultur.
Reaktionen und Ausblick
In den sozialen Medien sorgt der Trend für Belustigung und Begeisterung. Ein Nutzer schrieb auf X: „Erst holen wir uns den EM-Titel, jetzt rudern wir auch noch wie die Norweger – Spanien ist einfach unschlagbar!“ Ein anderer kommentierte: „Das ist doch der beste Beweis für den europäischen Zusammenhalt im Fußball.“
Ob die spanische Mannschaft am Sonntag tatsächlich den Titel holt, bleibt abzuwarten. Gegner ist der Sieger des zweiten Halbfinals zwischen Frankreich und England. Fest steht jedoch: Der norwegische Ruder-Trend hat Madrid erobert und wird wohl noch lange nach dem Turnier in den Straßen der Stadt zu sehen sein.



