Union Berlin muss in der Saisonvorbereitung weiterhin auf Stanley Nsoki (27) verzichten. Der Franzose, für den der Klub kürzlich die Kaufoption in Höhe von 1,5 Millionen Euro zog, stand bei keinem der vier Testspiele der letzten zwei Wochen im Kader. Nach Informationen der BILD ist der Verteidiger erneut verletzt.
Nsoki verpasst erneut wichtige Vorbereitung
Bereits in der vergangenen Saison kam Nsoki verletzt von der TSG 1899 Hoffenheim nach Köpenick. Damals verpasste er die gesamte Vorbereitung und die ersten fünf Spieltage aufgrund einer Muskelverletzung. Sein Debüt im Union-Trikot gab er erst im Dezember 2025. Nun wiederholt sich das Szenario: Nsoki fällt in der entscheidenden Phase unter dem neuen Trainer Mauro Lustrinelli (50) aus.
Lustrinelli testet alle Innenverteidiger-Kombinationen
Trainer Mauro Lustrinelli nutzt die Abwesenheit Nsokis, um verschiedene Innenverteidiger-Duos zu testen. In Rathenow begannen Zeno van den Bosch (22) und Marvin Friedrich (30), später kamen Oluwaseun Ogbemudia (19) und Leopold Querfeld (22) zum Einsatz. In Lübben spielte Querfeld mit Tom Rothe (21), den Lustrinelli in der Innenverteidigung testete. In der zweiten Halbzeit agierten Ogbemudia und van den Bosch gemeinsam. In Chemnitz wechselte Lustrinelli erneut durch: Zuerst Friedrich und Querfeld, dann Ogbemudia erneut mit van den Bosch. In Jena startete Ogbemudia an der Seite von Friedrich, zur Halbzeit wurden sie durch van den Bosch und Querfeld ersetzt. Bislang hat Lustrinelli alle möglichen Kombinationen durchprobiert, nur Nsoki bleibt außen vor.
Offizielle Bestätigung noch ausstehend
Offiziell hat Union Berlin die Verletzung Nsokis noch nicht bestätigt. Auch die Kaufoption wurde bislang nicht öffentlich bekannt gegeben. Laut BILD haben die Eisernen jedoch die Option gezogen und Nsoki fest verpflichtet. Der 27-Jährige muss nun geduldig abwarten, bis er wieder ins Mannschaftstraining einsteigen kann.



