Die Padel-Europameisterschaft 2029 wird in Deutschland ausgetragen. Der Internationale Padel-Verband (FIP) hat die deutsche Bewerbung angenommen und damit dem rasant wachsenden Sport einen weiteren Schub verliehen. Es ist die erste große internationale Meisterschaft, die der Deutsche Padel Verband (DPV) ausrichtet.
Wachstum des Padel-Sports in Deutschland
Padel gilt als die weltweit am schnellsten wachsende Sportart. Auch in Deutschland steigt die Zahl der Spieler und Courts seit Jahren exponentiell. Die Vergabe der EM 2029 unterstreicht diese Entwicklung. Steffi Steible, Geschäftsführerin des DPV, zeigte sich stolz: „Das Vertrauen, das die FIP in Deutschland setzt, spiegelt das bemerkenswerte Wachstum des Padel in unserem Land wider und spornt uns an, noch höhere Ziele anzustreben. Deutschland ist bereit. Die Zukunft des Padel wird jeden Tag gestaltet – und das Jahr 2029 wird einen wichtigen Meilenstein auf diesem Weg darstellen.“
Unterstützung durch Padel360
Bei der Vermarktung und Umsetzung des Events wird der DPV von „Padel360“ unterstützt. Das Unternehmen wurde im vergangenen Jahr als Tochterfirma von „Sports360“ gegründet, einer der im Fußball bekanntesten Spieler-Agenturen um den langjährigen Kroos-Berater Volker Struth. Die genauen Spielorte des „FIP Euro Padel Cup“ in Deutschland stehen noch nicht fest.
Reaktionen aus der Padel-Szene
Die Vorfreude auf die Heim-EM ist bereits jetzt riesig. Nationalspieler Matthias Wunner sagte zu BILD: „Das ist eine überragende Nachricht für den Padel-Sport und seine Entwicklung in Deutschland. Ein so bedeutendes Turnier im eigenen Land austragen zu können, ist auch für uns als Spieler der logische nächste Schritt, um die Bekanntheit und Faszination unter deutschen Sport-Fans weiter zu steigern.“
Wunner, der mit Partner Agustin Tapia aktuell die Nummer eins der Padel-Welt ist, kümmert sich neben seiner aktiven Laufbahn gemeinsam mit Julio Gallardo als Jugend-Bundestrainer um den deutschen Nachwuchs. Dazu gehört auch DPV-Talent Jonas Trümpler, der mit 16 Jahren bereits zu den Top 10 des deutschen Rankings zählt. Trümpler äußerte sich begeistert: „Ich freue mich riesig über diese Entscheidung. Das ist eine unglaubliche zusätzliche Motivation, für Deutschland bei einer Heim-EM vor eigenem Publikum antreten zu können. Dafür werde ich in den kommenden drei Jahren weiter hart trainieren.“
EM 2027 in Holland
Gleichzeitig vergab die FIP die EM 2027 an Holland. FIP-Präsident Luigi Carraro erklärte: „Die Auswahl Hollands für 2027 und Deutschlands für 2029 – zwei Länder, die auf allen Ebenen unseres Sports ein bemerkenswertes Wachstum verzeichnet haben – ist das Ergebnis einer engen Zusammenarbeit mit den jeweiligen Verbänden, denen ich meinen Dank aussprechen möchte. Sie stellt zudem einen weiteren Schritt in der kontinuierlichen Entwicklung des Padel-Sports in Europa und auf internationaler Ebene dar.“



