Posaunenweltrekord in Nürnberg: Musiker aus Pfuhl dabei
Posaunenweltrekord in Nürnberg mit Pfuhler Beteiligung

Beim 8. Bayerischen Posaunentag in Nürnberg ist ein neuer Weltrekord aufgestellt worden: 1.742 Posaunisten spielten gemeinsam und übertrafen damit die bisherige Bestmarke aus dem Jahr 2016. Unter den Teilnehmern befanden sich auch Musiker aus dem Neu-Ulmer Stadtteil Pfuhl.

Rekordversuch mit 1.742 Teilnehmern

Der Bayerische Posaunentag, der am vergangenen Wochenende in der Nürnberger Innenstadt stattfand, lockte Bläser aus ganz Bayern und darüber hinaus an. Die Organisatoren hatten zu einem gemeinsamen Spiel auf dem Hauptmarkt aufgerufen, um den Weltrekord im Posaunenspiel zu brechen. Mit 1.742 aktiven Posaunisten gelang dies eindrucksvoll: Die Teilnehmerzahl lag deutlich über der bisherigen Bestmarke von 1.200 Musikern, die 2016 in den USA aufgestellt worden war.

Die Stimmung war ausgelassen, als die Musiker unter der Leitung von Landeskirchenmusikdirektor Matthias Hanke mehrere Choräle und moderne Stücke anstimmten. Nach offizieller Zählung durch die Jury stand fest: Der Rekord ist gebrochen. Die Freude bei den Teilnehmern und Zuschauern war riesig.

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Musiker aus Pfuhl mittendrin

Mit dabei waren auch sechs Musiker des Posaunenchors der evangelischen Kirchengemeinde Pfuhl. Sie hatten sich bereits im Vorfeld angemeldet und reisten gemeinsam nach Nürnberg. „Es war ein überwältigendes Erlebnis, Teil eines solchen Rekords zu sein“, sagte einer der Pfuhler Teilnehmer, der namentlich nicht genannt werden wollte. „Die Gemeinschaft und der Klang von über 1.700 Posaunen waren unbeschreiblich.“

Der Posaunenchor Pfuhl besteht seit über 50 Jahren und ist fester Bestandteil des Gemeindelebens. Die Teilnahme am Posaunentag war für die Musiker eine willkommene Gelegenheit, sich mit anderen Bläsern auszutauschen und neue Impulse für die eigene Arbeit zu bekommen.

Hintergrund: Bayerischer Posaunentag

Der Bayerische Posaunentag findet alle zwei Jahre an wechselnden Orten statt und wird vom Landesverband für evangelische Kirchenmusik in Bayern organisiert. Er dient der Begegnung und Fortbildung von Posaunenchören und bietet ein vielfältiges Programm mit Workshops, Konzerten und Gottesdiensten.

Der Weltrekordversuch war einer der Höhepunkte des diesjährigen Treffens. Die Organisatoren zeigten sich hochzufrieden: „Dass wir den Rekord mit so großer Beteiligung brechen konnten, zeigt die Lebendigkeit der Posaunenchorbewegung in Bayern“, sagte ein Sprecher des Landesverbands.

Bedeutung für die Region

Für die Musiker aus Pfuhl ist die Teilnahme an einem Weltrekord ein besonderes Erlebnis, das sie so schnell nicht vergessen werden. Der Posaunenchor plant bereits, weitere Aktionen zu diesem Thema anzubieten und vielleicht auch beim nächsten Posaunentag wieder dabei zu sein.

Der Weltrekord wird nun offiziell ins Guinness-Buch der Rekorde eingetragen. Bis dahin können sich die Teilnehmer über einen Platz in der Geschichte der Posaunenmusik freuen.

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