Fabian Reese hat große Pläne für den kommenden Sommer. Der 28-jährige Stürmer des VfL Wolfsburg möchte dann nicht nur mit seiner Verlobten Johanna, genannt Jojo, vor den Traualtar treten, sondern auch den Aufstieg in die Bundesliga feiern. Im Interview mit BILD sprach er offen über seine privaten und sportlichen Ziele.
Hochzeit und Aufstieg im nächsten Sommer?
Seit dem Sommer 2025 ist das Paar verlobt. Damals machte Reese seiner Freundin im Frankreich-Urlaub einen Heiratsantrag. Auf die Frage, wann die Hochzeit stattfinden soll, antwortete der Angreifer schmunzelnd: „Das fragen uns viele. Wir wissen es noch nicht genau. Aber vielleicht haben wir nächsten Sommer mehrere Dinge zu feiern.“ Damit spielt er sowohl auf die Trauung als auch auf den möglichen Aufstieg mit den Wölfen an.
Johanna, die mit bürgerlichem Namen Johanna Grünewald heißt, organisiert derzeit gemeinsam mit ihrer Mutter und Reeses Mutter den Umzug aus Berlin nach Wolfsburg. „Sie hat sich beschwert, dass wir zu viele Dinge haben. Es wird also wieder mal höchste Eisenbahn für den Flohmarkt“, verriet Reese.
Deshalb wohnt Reese nicht mehr in Berlin
Das Stöbern auf Flohmärkten gehört zu den großen Hobbys des Paares. „In Berlin haben wir ab und zu einen Stand gemacht. In Wolfsburg noch nicht, aber da kommt sicher noch etwas“, kündigte Reese an. Der ehemalige Hertha-Profi erklärte auch, warum ein Verbleib in Berlin für ihn nicht infrage kam: „Ich brauche kurze Wege zum Training, weil ich morgens gern früher da bin. Ich bin Pünktlichkeitsfanatiker. Ich hätte so einen Stress, wenn ich jeden Tag auf den Zug oder die Bahn angewiesen wäre. Ihr werdet mich im Umkreis von 15 Minuten irgendwo finden.“
Seine Verlobte freue sich zudem auf die neue Umgebung. „Meine Verlobte kommt aus Lachendorf, Landkreis Celle. Da wohnt meine Schwiegermutter in spe“, sagte Reese. Der Stürmer trägt seit einiger Zeit ein weißes Haarband, das inzwischen sogar das VfL-Logo zeigt.
Weißes Haarband für die Großeltern
„Das mit dem Zinnenwappen habe ich vom Verein geschenkt bekommen. Das fand ich sehr cool. Ein anderes ist von meiner Verlobten, eine Spezialanfertigung“, erklärte Reese. Der Grund für den Look ist rührend: „Irgendwann waren meine Haare so lang, dass sie mir ins Blickfeld gefallen sind. Und meine Großeltern haben gesagt, es wäre ganz schön, wenn ich ein weißes Stirnband tragen würde. Dann wissen sie immer, wo ich auf dem Spielfeld bin. Ich weiß nicht, ob es ein Lob ist. Aber wenn es ihnen hilft, dann mache ich das gern.“
Der Wechsel von der Großstadt Berlin in die beschauliche Arbeiterstadt Wolfsburg fällt dem extrovertierten Paar nicht schwer. „Wolfsburg ist eine schöne Stadt, aber überhaupt nicht zu vergleichen mit Berlin“, sagte Reese. „Die letzten drei Jahre waren eine unfassbare emotionale Achterbahnfahrt und eine immer größer werdende Herausforderung, alles zu jonglieren. Ich bin sehr dankbar, dass es jetzt auch mal ein bisschen gemächlicher zugeht und ich mich einzig und allein auf das konzentrieren kann, was ich am meisten liebe: den Fußball.“



