Im Viertelfinale des Turniers sorgte eine umstrittene Entscheidung für Aufsehen: Der Schweizer Stürmer Breel Embolo erhielt nach einem VAR-Eingriff die Rote Karte wegen einer Schwalbe. Die Aktion, bei der Embolo im Strafraum zu Boden ging, wurde vom Video-Assistenten als Simulation gewertet, was zu einem Platzverweis führte. Der Schock in der Schweizer Mannschaft und bei den Fans war groß.
VAR-Entscheidung sorgt für Kontroversen
Die Szene ereignete sich in der 65. Minute, als Embolo nach einem Zweikampf im Strafraum fiel. Der Schiedsrichter ließ zunächst weiterspielen, doch der VAR griff ein und empfahl eine Überprüfung. Nach Ansicht der Videobilder entschied der Unparteiische auf Schwalbe und zeigte Embolo die Rote Karte. Damit verließ der Angreifer unter Tränen den Platz. „Das ist eine harte Entscheidung, die das Spiel komplett verändert hat“, kommentierte der Schweizer Trainer.
Reaktionen aus der Schweiz
In den sozialen Medien und in den Schweizer Medien löste der Platzverweis eine Welle der Empörung aus. Viele Experten und Fans kritisierten die Entscheidung als überzogen. „Eine Schwalbe im Viertelfinale mit Rot zu bestrafen, ist unverhältnismäßig“, schrieb ein Schweizer Sportjournalist. Andere verteidigten den VAR-Eingriff als korrekt, da Embolo eindeutig ohne Kontakt gefallen sei. Laut Statistik war es der erste Platzverweis wegen einer Schwalbe in diesem Turnier.
Auswirkungen auf das Spiel
Die Schweiz musste die letzte halbe Stunde in Unterzahl bestreiten und geriet zunehmend unter Druck. Der Gegner nutzte die Überzahl und erzielte in der 80. Minute den entscheidenden Treffer zum 1:0-Endstand. Damit war das Aus für die Schweiz besiegelt. „Wir haben bis zur Roten Karte gut gespielt, aber dann war es sehr schwer“, sagte der Schweizer Kapitän nach dem Spiel. Die Mannschaft zeigte sich enttäuscht, aber auch kämpferisch: „Wir werden aus dieser Erfahrung lernen.“
Embolo in der Kritik
Neben der VAR-Entscheidung geriet auch Embolo selbst in die Kritik. Einige Kommentatoren warfen ihm vor, durch seine Aktion die Mannschaft geschwächt zu haben. „Er hätte wissen müssen, dass das Risiko einer Roten Karte besteht“, meinte ein Experte. Andere verteidigten den Stürmer: „Er ist ein emotionaler Spieler, der immer alles gibt. Das war keine Absicht.“ Embolo selbst äußerte sich nach dem Spiel nicht öffentlich.
Blick nach vorne
Für die Schweiz endet das Turnier damit im Viertelfinale. Die Mannschaft hatte zuvor eine starke Leistung gezeigt und war als Gruppenzweiter ins Viertelfinale eingezogen. Nun gilt es, aus den Fehlern zu lernen und sich auf die kommenden Aufgaben zu konzentrieren. „Wir haben eine junge Mannschaft, die noch viel Potenzial hat“, so der Trainer. Die Zukunft bleibt vielversprechend, auch wenn dieser Rückschlag schmerzt.



