Norwegens Nationaltrainer Ståle Solbakken hat nach dem WM-Viertelfinal-Aus gegen Brasilien die Nerven verloren. In einem Wutausbruch warf der 57-Jährige eine Wasserflasche in Richtung seines Betreuers, wie Aufnahmen von MagentaTV zeigen. Die Szene ereignete sich unmittelbar nach dem Schlusspfiff, als Brasilien mit 3:2 gewann und Norwegen aus dem Turnier warf.
Solbakkens Frustration nach hartem Kampf
Das Spiel war bis zur letzten Minute umkämpft. Norwegen hatte durch einen Doppelpack von Erling Haaland zwischenzeitlich geführt, doch Brasilien drehte die Partie in der Schlussphase. Solbakken, der während des gesamten Turniers für seine emotionale Art bekannt war, konnte seine Enttäuschung nicht verbergen. „Es war ein sehr intensives Spiel, und die Niederlage tut weh. Wir haben alles gegeben, aber es hat nicht gereicht“, sagte er später in der Pressekonferenz. Die Geste mit der Flasche bezeichnete er als „bedauerlich“ und entschuldigte sich bei seinem Betreuer.
Reaktionen und Folgen
Der norwegische Fußballverband äußerte sich zurückhaltend zu dem Vorfall. „Wir haben mit Ståle gesprochen. Es war ein Ausdruck purer Emotionen, den wir nicht gutheißen, aber in diesem Moment verstehen können“, hieß es in einer Stellungnahme. Der betroffene Betreuer nahm die Entschuldigung an. In den sozialen Medien wurde Solbakkens Ausraster kontrovers diskutiert. Während einige Fans Verständnis für den Frust zeigten, kritisierten andere das Verhalten als unsportlich.
Norwegen schied nach einer starken WM-Leistung im Viertelfinale aus. Haaland erzielte im Turnier insgesamt sechs Tore. Brasilien trifft im Halbfinale auf Argentinien.



