Spanien erteilt Frankreich Lehrstunde: 2:0 im WM-Halbfinale
Spanien schlägt Frankreich 2:0 im WM-Halbfinale

Die spanische Nationalmannschaft hat den französischen Superstars im WM-Halbfinale eine deutliche Niederlage beigebracht. Mit 2:0 setzte sich der Europameister gegen den Vize-Weltmeister durch und zog ins Finale ein. Die Überlegenheit war größer als das Ergebnis es ausdrückte. Die Presse weltweit spricht von einer Lehrstunde und einem enttäuschenden Auftritt der Franzosen.

Frankreichs Presse: Eine bittere Enttäuschung

Der scheidende Trainer Didier Deschamps sagte traurig: „Die französischen Superstars um Kylian Mbappé und Ousmane Dembélé sind am Boden.“ Die französische Zeitung L'Equipe titelte: „Die französische Mannschaft wird von Spanien deklassiert und scheidet im Halbfinale gegen ein beeindruckendes spanisches Team aus. An diesem 14. Juli gab es keinen Tag des Ruhms. Die französische Nationalmannschaft verpasst ihr drittes WM-Endspiel in Folge. Am Ende eines Turniers, in dem das Team keinem echten Härtetest ausgesetzt war, haben die Bleus in Arlington von den Spaniern beinahe eine Lehrstunde erhalten.“

Le Figaro schrieb: „Schwere Enttäuschung für Les Bleus, die von La Roja kurz vor dem Finale ausgeschaltet werden. Die französische Nationalmannschaft ist am Dienstag auf einen stärkeren Gegner gestoßen. Die Mannschaft von Didier Deschamps wird kein drittes Finale in Folge bestreiten.“ Le Parisien ergänzte: „Das Feuerwerk ist abgesagt. An diesem Dienstagabend in Dallas wurden die Bleus von der roten spanischen Welle überrollt. Am Samstag spielen sie nun das Spiel um Platz 3. Eine bittere Enttäuschung. Die Equipe Tricolore findet gegen La Roja keine Lösung.“

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Spaniens Presse: Eine Lektion für die Welt

Die spanischen Medien feierten den Sieg ausgiebig. Marca titelte: „In einem WM-Halbfinale, einem Spiel für Auserwählte, lieferte Spanien eine unvergessliche Vorstellung ab. Die spanische Nationalmannschaft öffnete nachts den Prado und den Louvre, um ins zweite WM-Endspiel ihrer Geschichte einzuziehen. Oyarzabal und Porro erzielten die Tore für eine Truppe, in der Rodri der Anführer war.“ As schrieb: „Eine Lektion für die Welt.“ Mundo Deportivo analysierte: „Spanien war über viele Phasen des Spiels die bessere Mannschaft als Frankreich. Mbappé, Olise, Dembélé und Barcola wollten die Spanier mit ihrer Schnelligkeit ins Laufen bringen, doch am Ende waren sie es, die immer wieder dem Ball hinterherliefen.“ Sport resümierte: „Spanien steht im Finale der WM 2026. Die Auswahl wird um den zweiten Stern kämpfen, nachdem sie Frankreich und der ganzen Welt gezeigt hat, dass man mit Talent alles erreichen kann. Dani Olmo war diesmal das beste Beispiel für einen Spieler mit Klasse, der einen mehr als verdienten Sieg mit Toren von Oyarzabal per Elfmeter und Pedro Porro anführte.“

Englische Presse: Lausige Les Bleus

Die englische Presse zeigte sich überrascht von der spanischen Dominanz. The Sun schrieb: „Bleu them away! Schock für Les Bleus. Sie scheiden überraschend aus. Spanien stellt die Weichen für ein mögliches WM-Finale gegen England nach einem überragenden Sieg über einen enttäuschenden Favoriten. Jetzt wissen wir, welche Hürde England überwinden muss, falls sie die Chance bekommen, diese 60 Jahre des Schmerzes zu beenden.“ Daily Mail titelte: „Lausige Les Bleus. Wir alle hatten einfach erwartet, dass Frankreich Spanien überlegen sein würde, obwohl wir alle wussten, wie stark die Mannschaft von Luis de la Fuente ist. Es geht nicht nur um das Ergebnis, das durchaus möglich ist, sondern vor allem um die Leistung. Sie waren weit davon entfernt, ihr selbstgestecktes Ziel bei dieser Weltmeisterschaft zu erreichen.“ Der Mirror kommentierte: „Spanien fegt Frankreich vom Platz und wartet auf England oder Argentinien.“ The Guardian stellte fest: „Spanien erreicht das WM‑Finale, nachdem Oyarzabal und Porro das enttäuschende Frankreich versenken. Dies war eine spektakuläre Lehre für alle, die meinten, Spanien als Außenseiter hinzustellen. Sie haben es genossen, eine Lektion zu erteilen und Frankreich zu Statisten zu degradieren.“

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Internationale Stimmen

The Athletic aus den USA bemerkte: „Vielleicht haben wir Spanien unterschätzt. Vielleicht waren wir so sehr auf Frankreich, Kylian Mbappé und den Rest ihrer torgefährlichen Offensive fixiert, dass wir die Qualität der spanischen Mannschaft übersehen haben, die (wenn man die Niederlage im Elfmeterschießen gegen Portugal im Nations-League-Finale des letzten Jahres ausklammert) seit März 2023 kein Spiel mehr verloren hat.“ Die italienische Gazzetta dello Sport schrieb: „Spanien im Triumphrausch: Frankreich überrollt. Nach 16 Jahren steht La Roja wieder im Finale. Oyarzabal trifft in der ersten Halbzeit per Elfmeter, Pedro Porro legt nach der Pause nach. Die Équipe Tricolore wurde vom spanischen Mittelfeld eingeschnürt und blieb fast immer harmlos.“ Corriere dello Sport ergänzte: „Am Tag des Sturms auf die Bastille wird Deschamps’ Mannschaft von dem Team von de la Fuente aus dem Turnier geworfen, das ins WM-Finale einzieht und dort auf den Sieger aus England–Argentinien wartet.“ Tuttosport kommentierte: „Mbappé und Frankreich sind raus: Spanien erteilte ihnen eine Fußballlektion und steht im WM-Finale. In Dallas endet das Halbfinale 2:0 für 'La Roja', die das Spiel dominiert und den Super-Sturm der Équipe Tricolore zum Schweigen gebracht haben: Yamal glänzt zwar nicht, holt aber den Elfmeter zur Führung heraus, überragend Dani Olmo.“ Aus Argentinien schrieb Clarín: „La Roja zeigt eine großartige Leistung, dominiert das Spiel und ist der verdiente Sieger. Das Duell zwischen Mbappé und Lamine Yamal geht zugunsten des Stars von Barcelona aus.“