Struff und Hanfmann scheiden in Stuttgart aus
Struff und Hanfmann in Stuttgart ausgeschieden

Struff und Hanfmann scheiden in Stuttgart aus

Das ATP-Rasenturnier in Stuttgart hat für die deutschen Tennisprofis Jan-Lennard Struff und Yannick Hanfmann im Achtelfinale ein vorzeitiges Ende genommen. Beide Spieler mussten sich am Donnerstag nach einer regenbedingten Unterbrechung ihren Gegnern geschlagen geben.

Struff verliert nach langer Wartezeit

Jan-Lennard Struff, der nach seinem überraschenden Erfolg bei den French Open in Stuttgart antrat, konnte seine Form nicht bestätigen. Der Sauerländer wartete rund vier Stunden auf die Fortsetzung seiner Partie gegen den kasachischen Weltranglisten-Elften Alexander Bublik. Letztlich unterlag er mit 6:7 (3:7), 6:3, 2:6. Struff ließ sich zwar von einer kuriosen Musikunterbrechung im ersten Satz nicht aus dem Konzept bringen, war aber gegen Bubliks Aufschlag oft machtlos. Die Partie wurde beim Stand von 1:2 aus Sicht Struffs unterbrochen und am Abend fortgesetzt.

Hanfmann mit Rückenproblemen

Yannick Hanfmann hatte sein Achtelfinale gegen den Italiener Mattia Bellucci noch vor dem Regen begonnen, verlor jedoch mit 5:7, 7:6 (7:4), 2:6. Der Karlsruher hätte mit einem Sieg erstmals das Viertelfinale auf dem Weissenhof erreicht und den 100. Sieg auf der ATP-Tour gefeiert. Nach zwei abgewehrten Matchbällen im zweiten Satz rettete er sich in den Tiebreak, musste sich im dritten Satz aber wegen muskulärer Probleme am Rücken behandeln lassen. Er wollte die Beschwerden jedoch nicht als Ausrede gelten lassen.

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Insgesamt standen fünf deutsche Tennisprofis im Hauptfeld des mit 768.220 Euro dotierten Turniers. Nur Struff und Hanfmann erreichten die zweite Runde. Deutschlands bester Spieler Alexander Zverev verzichtete nach seinem French-Open-Triumph auf einen Start in Stuttgart.

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