Tour de France: Pogacar nach Mini-Dämpfer gelassen – Vingegaard emotional
Tour: Pogacar gelassen, Vingegaard emotional

Zum Auftakt der 113. Tour de France musste der slowenische Superstar Tadej Pogacar seinem Dauerrivalen Jonas Vingegaard den Sieg im Teamzeitfahren überlassen. Der Däne sicherte sich mit einem Vorsprung von zwölf Sekunden das erste Gelbe Trikot. Pogacar, viermaliger Tour-Champion, zeigte sich dennoch gelassen und zufrieden mit der Leistung seines Teams.

Pogacar: „Froh, dass der Tag vorbei ist“

„Ich bin auch super froh, dass der Tag vorbei ist, denn es ist wirklich hart, diesen Tag durchzustehen. Er ist lang, und man bereitet sich mit dem Team nur auf diese 20 Minuten vor“, sagte Pogacar über das 19,6 Kilometer lange Teamzeitfahren rund um Barcelona. Der 27-Jährige belegte mit seiner Mannschaft den dritten Platz. „Wir streben immer den Sieg an, aber ich finde, wir haben uns wirklich gut geschlagen“, fügte er hinzu. Immerhin sicherte sich Pogacar das gepunktete Bergtrikot.

Blick auf die zweite Etappe

Vor der zweiten Etappe am Sonntag, die ebenfalls in Barcelona endet, betonte Pogacar: „Wir können mit dem heutigen Tag zufrieden sein und gehen voller Motivation in das nächste Rennen.“ Zunächst müsse er sich jedoch erholen „und ein bisschen abschalten“. Die zweite Etappe könnte Ausreißern liegen, da sie mit 2.500 Höhenmetern zwar hügeliger ist, aber größere Abstände in der Gesamtwertung durch die kurzen Anstiege unwahrscheinlich sind.

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Vingegaard: Emotionaler Sieg nach schwerem Sturz

Bei Jonas Vingegaard kamen nach dem gelungenen Start große Gefühle auf. „Das Gelbe Trikot wieder zu tragen, ist für mich das Wichtigste hier. Ich bin einfach überglücklich. Davon habe ich in den letzten drei Jahren geträumt“, sagte der Gewinner der Tour 2022 und 2023. Der 29-jährige Däne zeigte sich zuletzt in blendender Verfassung und präsentierte sich entspannt. Doch er wurde auch emotional, als er über seinen schweren Sturz im Jahr 2024 sprach, der ihn fast das Leben kostete: „Da lag ich auf dem Boden und dachte, ich würde sterben. Und dann von damals zu heute zu kommen, ist für mich auch ein bisschen bewegend.“

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