Tuchel außer sich: WM-Halbfinale zwischen Argentinien und England eskaliert
Im historisch emotional aufgeladenen WM-Halbfinale zwischen Argentinien und England am 15. Juli 2026 ist Thomas Tuchel, Trainer der englischen Nationalmannschaft, völlig ausgerastet. Grund war eine umstrittene Schiedsrichterentscheidung in der 29. Spielminute. Der US-amerikanische Schiedsrichter Ismail Elfath hatte ein Foul von Argentiniens Alexis Mac Allister an Englands Reece James nicht geahndet – sehr zum Unmut von Tuchel und James.
Die Szene: Mac Allister traf James deutlich am Bein, doch Elfath entschied zunächst auf Einwurf für England, änderte seine Entscheidung jedoch wenige Sekunden später und ließ Argentinien per Einwurf weiterspielen. Tuchel reagierte fassungslos, stürmte auf den vierten Offiziellen Maurizio Mariani zu, gestikulierte wild und brüllte ihn an. Magenta-Kommentator Wolff-Christoph Fuss kommentierte: „Tuchel ist böse, er ist richtig böse.“
Hintergrund: Historische Brisanz des Spiels
Das Halbfinale war bereits vor dem Anpfiff aufgrund des Falklandkriegs emotional aufgeladen. Die Partie, die um 21 Uhr in der ARD und bei Magenta TV übertragen wurde, war von vielen Fouls und Nickeligkeiten geprägt. Die Entscheidung von Elfath brachte das Fass zum Überlaufen. Tuchel zeigte sich völlig entgeistert und ließ seiner Wut freien Lauf.
Die Szene sorgte auch in den sozialen Medien für Diskussionen. Viele Fans kritisierten die Schiedsrichterleistung, während andere Tuchels Reaktion als unangemessen bezeichneten. Ob Tuchel mit einer Strafe rechnen muss, ist noch unklar.



