USA und Belgien erreichen WM-Achtelfinale – DFB-Neuanfang gefordert
USA und Belgien im Achtelfinale – DFB-Neuanfang gefordert

Die US-amerikanische Fußballnationalmannschaft hat das Achtelfinale der Heim-Weltmeisterschaft erreicht. Das Team um Superstar Christian Pulisic besiegte Bosnien-Herzegowina im Sechzehntelfinale mit 2:0 (1:0) – und das trotz einer Roten Karte und rund 30-minütiger Unterzahl. Folarin Balogun (45. Minute) und Malik Tillman (82.) erzielten die Tore vor frenetischen Fans im Super-Bowl-Stadion in Santa Clara. Für Bosnien-Herzegowina, angeführt von Sturm-Legende Edin Dzeko, der angeschlagen ausgewechselt werden musste, endet die erste WM-Teilnahme seit 2014.

Belgien nach dramatischem Comeback im Achtelfinale

Belgien hat ein fulminantes Comeback hingelegt und den nächsten Tiefschlag abgewendet. Das Team um Doppeltorschütze Youri Tielemans gewann sein Sechzehntelfinale gegen Senegal in Seattle nach Zwei-Tore-Rückstand noch mit 3:2 (2:2, 0:1) nach Verlängerung. Habib Diarra (24. Minute) und Ismaila Sarr (51.) hatten die Afrikaner vor 66.925 Fans im Football-Tempel der Seattle Seahawks in Führung gebracht. In der Schlussphase glich Romelu Lukaku (86.) aus, ehe Tielemans (89.) den Ausgleich erzielte. In der Verlängerung verwandelte Tielemans (120.+5) einen Foulelfmeter, nachdem das vorangegangene Foulspiel minutenlang via Videobeweis überprüft worden war.

Frühere Weltmeister fordern Neuanfang beim DFB

Nach dem deutschen Aus im Sechzehntelfinale gegen Paraguay (Elfmeterschießen) fordern frühere Welt- und Europameister einen Neuanfang. „Es darf so nicht weitergehen“, schrieb Guido Buchwald im „Kicker“. „Alle und alles muss hinterfragt werden.“ Jürgen Kohler ergänzte: „Gescheitert ist die DFB-Auswahl auch, weil ihr Spieler fehlten, die den Unterschied ausmachen.“ Olaf Thon meinte: „Es braucht nun einen Neuanfang. Ich weiß nicht, ob Julian Nagelsmann dafür der Richtige ist.“ Auch Andreas Möller und Fredi Bobic äußerten ihre Sorgen.

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DR Kongo verabschiedet sich mit trauriger Nachricht

Die Pressekonferenz der Demokratischen Republik Kongo nach dem 1:2 gegen England endete mit einer traurigen Mitteilung: „Wir möchten Ihnen mitteilen, dass der Trainer seinen Vater verloren hat. Unser aufrichtiges Beileid“, sagte ein Sprecher. Nationaltrainer Sébastien Desabre wirkte irritiert und bedankte sich knapp. Unklar blieb, ob er die Nachricht bereits vor dem Spiel erhalten hatte. Die DR Kongo hatte sich erstmals für die K.-o.-Runde qualifiziert.

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