Weiterer Abgang bei Energie Cottbus: Janis Juckel wechselt zum Greifswalder FC
Die Transferwelle von Energie Cottbus zum Greifswalder FC reißt nicht ab. Mit Janis Juckel (21) verlässt ein weiterer talentierter Spieler die Lausitz und wechselt an die Ostsee. Der Mittelfeldspieler unterschreibt beim Regionalligisten einen Vertrag bis 2027. Damit folgt er seinen ehemaligen Teamkollegen und ist bereits der vierte Energie-Akteur, der in diesem Sommer den Weg zum Jugendklub von Weltmeister Toni Kroos (36) findet.
Weitere Abgänge: Sportdirektor, Trainer und Sturm-Juwel
Bereits zuvor hatten Sportdirektor Matthias Rahn (36), Trainer Alain Karim (39) und das Sturm-Juwel Felix Schubart (18) den Verein in Richtung Greifswald verlassen. Die Abgänge zeigen eine deutliche Achse zwischen Cottbus und Greifswald, die durch die personellen Veränderungen noch verstärkt wird.
Juckel: „Ich habe viel Vertrauen und Wertschätzung gespürt“
Janis Juckel zeigte sich erfreut über den Wechsel: „Die Gespräche haben mir ein gutes Gefühl gegeben. Ich habe viel Vertrauen und Wertschätzung gespürt, und die sportliche Perspektive hat mich überzeugt. Deshalb freue ich mich sehr auf die neue Aufgabe beim Greifswalder FC.“ Der gebürtige Bernauer bringt trotz seines jungen Alters bereits beachtliche Spielpraxis mit: 20 Einsätze in der dritten Liga und 45 Partien in der Regionalliga Nordost stehen in seiner Vita. Juckel durchlief die komplette Nachwuchsabteilung von Energie Cottbus bis hin zu den Profis.
Greifswald setzt auf junge Talente
Für Greifswald ist der Transfer ein echter Coup. Bereits in der vergangenen Saison spielten mit Edgar Kaizer und Theo Harz (beide 22) zwei weitere ehemalige Energie-Nachwuchsspieler für den GFC. Der Klub setzt verstärkt auf junge Talente und verfolgt diesen Weg konsequent weiter. Mit der Verpflichtung von Juckel unterstreicht der Verein seine Ambitionen, sich in der Regionalliga zu etablieren und weiterzuentwickeln.
Trainer Alain Karim als treibende Kraft
Mitverantwortlich für die auffällige Cottbus-Greifswald-Achse ist Trainer Alain Karim. Der 39-Jährige übernahm den Posten im Sommer von Björn Lipfert (44), dessen Vertrag trotz des Klassenerhalts nicht verlängert wurde. Karim trainierte zuletzt die U19 von Energie Cottbus und führte die A-Junioren bis ins Viertelfinale der Deutschen Meisterschaft. Dort war gegen den späteren Titelträger TSG Hoffenheim nach einem 0:4 Endstation. Zuvor arbeitete Karim unter anderem bei der U17 des KSV Hessen Kassel sowie der U19 von Rot-Weiß Erfurt. Jetzt startet er in Greifswald sein nächstes Kapitel – und holt gleich mehrere alte Weggefährten aus Cottbus nach.
Die Entwicklung zeigt, dass Greifswald zu einem attraktiven Ziel für Talente aus der Region wird. Mit den Neuzugängen soll die Mannschaft verstärkt und die sportliche Perspektive verbessert werden. Die Fans dürfen gespannt sein, wie sich die neue Mannschaft in der kommenden Saison präsentieren wird.



