Tour de France: Norweger Waerenskjold gewinnt 11. Etappe, Zimmermann stürzt
Waerenskjold gewinnt 11. Tour-Etappe, Zimmermann stürzt

Norweger siegt im chaotischen Sprint

Auf der elften Etappe der 113. Tour de France hat der norwegische Radprofi Sören Waerenskjold vom Team Uno-X Mobility einen überraschenden Sieg gefeiert. Der 26-Jährige setzte sich in einem chaotischen Massensprint über 161,3 Kilometer durch und verwies den Niederländer Olav Kooij (Decathlon CMA CGM) sowie den Belgier Jasper Philipsen (Alpecin-Premier Tech) auf die Plätze zwei und drei. Für Waerenskjold ist es der größte Erfolg seiner Karriere.

Deutsche Fahrer mit unterschiedlichem Schicksal

Bester Deutscher war Pascal Ackermann (Jayco AlUla) auf Rang zehn. Der Deutsche Georg Zimmermann stürzte während der Etappe, blieb aber offenbar unverletzt. Nähere Angaben zu seinem Zustand lagen zunächst nicht vor. Das Gelbe Trikot von Spitzenreiter Tadej Pogacar (UAE Emirates-XRG) geriet auf dem flachen Abschnitt entlang der Loire nicht in Gefahr. Der viermalige Gesamtsieger aus Slowenien führt weiterhin mit 3:36 Minuten Vorsprung vor dem Dänen Jonas Vingegaard (Visma-Lease a Bike). Der Vorjahresdritte Florian Lipowitz (Red Bull-Bora-hansgrohe) liegt auf Rang sechs (+4:44).

Aussichten auf die zwölfte Etappe

Am Donnerstag bietet sich den Sprintern eine weitere Chance: Die zwölfte Etappe führt über 179,1 Kilometer von der ehemaligen Formel-1-Strecke in Magny-Cours nach Chalon-sur-Saône und gilt als gute Gelegenheit für einen erneuten Massensprint. Die Tour de France bleibt damit bis zu den Bergetappen in der nächsten Woche spannend.

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