WFV-Pokal: Dritte Runde – Favoriten setzen sich durch
WFV-Pokal: Dritte Runde bringt klare Siege

Die dritte Runde des WFV-Pokals hat ein klares Bild gezeichnet: Die Favoriten sind ihrer Rolle gerecht geworden. Von den 16 Partien des Wochenendes gewannen zwölf die höherklassigen Teams, zwei Außenseiter feierten Überraschungserfolge und zwei weitere Spiele gingen in die Verlängerung. Insgesamt fielen 42 Tore – ein Schnitt von 2,6 Treffern pro Begegnung.

Favoriten erfüllen ihre Rollen

Die Oberligisten und Verbandsligisten zeigten sich in bestechender Form. Mehrere Vertreter aus den oberen Spielklassen feierten deutliche Siege mit vier oder mehr Toren Differenz. Der höchste Erfolg gelang einem Oberligisten, der den Kreisligisten mit 7:0 deklassierte. Auch das Duell zweier Verbandsligisten geriet zu einem Spektakel: Mit 5:4 gewann der Gastgeber ein Spiel, das fast 90 Minuten lang hin und her wogte.

Nur eine favorisierte Mannschaft musste über die volle Distanz von 120 Minuten gehen. Am Ende setzte sich der höherklassige Klub im Elfmeterschießen durch und machte damit den Einzug ins Achtelfinale perfekt. Ein weiterer Favorit scheiterte allerdings genau dort – und sorgte damit für die größte Sensation der Runde.

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Der Pokalcoup des Außenseiters

Die große Überraschung perfekt machte ein Bezirksligist, der den Landesligisten nach einem 1:1 nach Verlängerung im Elfmeterschießen bezwang. Der Außenseiter hatte bereits in der regulären Spielzeit durch einen Konter geführt, musste aber kurz vor Schluss den Ausgleich hinnehmen. Im Elfmeterschießen avancierte der Torhüter des Bezirksligisten zum Helden, als er zwei Schüsse der favorisierten Mannschaft parierte.

„Das ist der größte Erfolg unserer Vereinsgeschichte", sagte der Trainer des Underdogs nach dem Schlusspfiff. „Meine Jungs haben sich diesen Sieg mit einer überragenden Mannschaftsleistung verdient. Jetzt wollen wir das Achtelfinale genießen." Die Emotionen im Lager der Gäste kannten keine Grenzen – Spieler, Betreuer und Anhänger feierten noch lange auf dem Rasen.

Zuschauerrekorde und tolle Atmosphäre

An diesem Pokalwochenende kamen zahlreiche Zuschauer an die Sportplätze. Besonders die Derbys zogen volle Ränge an. Auch wenn die meisten Spiele erwartungsgemäß verliefen, sorgte die Stimmung auf den Rängen für ein Erlebnis. „Der Pokal hat für die Amateurvereine eine enorme Bedeutung", erklärte ein Sprecher des Württembergischen Fußballverbands. „Gerade in den ländlichen Regionen ist der Zusammenhalt in den Vereinen bemerkenswert."

Die Einnahmen aus den Pokalspielen sind für die Klubs wichtig. Sie fließen in die Jugendarbeit, die Instandhaltung der Plätze und die Vereinskasse. Vor allem die Spiele gegen höherklassige Gegner sind ein finanzieller Segen für kleine Vereine. Der Verband zahlt zudem eine Antrittsprämie, die für die Teilnehmer der dritten Runde eine nicht zu vernachlässigende Größenordnung erreicht.

Auslosung des Achtelfinals

Die letzten 16 Teams des WFV-Pokals dürfen sich auf spannende Auslosungen freuen. Diese findet in den kommenden Tagen statt und wird live auf der Internetseite des Verbands übertragen. Die Paarungen versprechen jede Menge Brisanz: Die verbliebenen Außenseiter treffen nun auf die Schwergewichte des Verbandsgebiets. Dazu gehören mehrere Oberligisten, die sich den Titelgewinn fest vorgenommen haben.

Gespielt wird das Achtelfinale voraussichtlich im Oktober, die genauen Termine gibt der WFV zeitnah bekannt. Der Sieger des Pokals qualifiziert sich für die erste Hauptrunde des DFB-Pokals in der kommenden Saison. Dort winken für einen Amateurverein hohe Antrittsprämien und ein möglicherweise sensationelles Duell gegen einen Bundesligisten.

Tradition und Bedeutung des WFV-Pokals

Der WFV-Pokal blickt auf eine lange Geschichte zurück. Seit mehr als 70 Jahren wird der Wettbewerb ausgetragen, in dem die Sieger ein Stück Fußballgeschichte schreiben. Der Pokalsieger hat sich in der Vergangenheit immer wieder im Profifußball etabliert. Viele heutige Profis haben einst in diesen Partien erste Erfahrungen gesammelt.

Für die Vereine ist der Pokal eine Möglichkeit, sich auch gegen höherklassige Gegner zu beweisen. Der Reiz liegt darin, dass an einem guten Tag alles drin ist. Genau das zeigt die dritte Runde, die mit einer überraschenden Sensation endete.

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Die Perspektive der Verlierer

Die Verlierer des Pokalwochenendes reisen mit gemischten Gefühlen nach Hause. Einige Favoriten hadern mit vergebenen Chancen, andere anerkennen die Leistung des Gegners. „Heute war der Gegner einfach besser", sagte ein Trainer des unterlegenen Landesligisten. „Wir haben zu viele Torchancen liegen lassen, aber im Pokal entscheiden oft Kleinigkeiten." Die Enttäuschung ist groß, doch der Fokus richtet sich nun auf den Alltag in der Liga.

Für die Aufsteiger und Außenseiter geht der Traum vom großen Pokalmoment weiter. Mit dem Einzug ins Achtelfinale haben sie schon jetzt ein Ausrufezeichen gesetzt. Die Vereine planen bereits die Ausrichtung des nächsten Heimspiels – in der Hoffnung auf ein weiteres Mal Pokalmagie.