Frankreich zieht souverän ins Halbfinale ein
Frankreich hat das Viertelfinale der Fußball-WM 2026 gegen Marokko mit 2:0 gewonnen und steht damit zum dritten Mal in Folge im Halbfinale. Trotz eines verschossenen Elfmeters von Kylian Mbappé war der Titelfavorit überlegen. Mbappé traf in der 60. Minute per Traumtor, Ousmane Dembélé legte in der 66. Minute nach. Frankreich trifft nun auf den Sieger des Duells zwischen Spanien und Belgien.
Internationale Presse lobt Mbappé und Dembélé
Die französische Zeitung L'Équipe schrieb: „Nicht aufzuhalten. Erst ineffizient, dann mitreißend: Frankreich bezwingt Marokko und zieht ins Halbfinale der WM 2026 ein.“ Le Parisien ergänzte: „Nichts kann sie aufhalten. Die Welt liegt ihnen zu Füßen.“ Die spanische Marca titelte: „Mbappé knackt den unbezwingbaren Bono.“ Die italienische Gazzetta dello Sport urteilte: „Frankreich ist von einem anderen Planeten: Mbappé und Dembélé schießen Marokko aus dem Turnier.“
Mbappé mit Eisbeutel am Fuß: Entwarnung nach Schlag
Kylian Mbappé saß nach seiner Auswechslung mit einem Eisbeutel am Fuß auf der Bank, gab aber Entwarnung: „Ich habe einen Schlag auf die Ferse bekommen, aber es geht gut.“ Trainer Didier Deschamps erklärte, Mbappé habe zudem Krämpfe gehabt, was bei vielen Spielen normal sei. Ein Ausfall im Halbfinale droht nicht.
Spanien vor Belgien-Duell: Kein Gedanke an Frankreich
Spaniens Trainer Luis de la Fuente will sich noch nicht mit einem möglichen Halbfinale gegen Frankreich befassen: „Wir denken an nichts anderes als Belgien morgen. Wenn wir da gewinnen, dann sprechen wir über Frankreich.“ Er betonte die Fokussierung auf das Viertelfinale gegen Belgien (21.00 Uhr MESZ).
Belgien trotzt feindseliger Stimmung
Belgiens Trainer Rudi Garcia zeigte sich vor dem Spiel gegen Spanien unbeeindruckt von möglicher feindseliger Stimmung im Stadion, nachdem Belgien im Achtelfinale die USA besiegt hatte. „Wir haben die USA gerade erst geschlagen in einem Spiel, in dem jeder gegen uns war, also kann es morgen nicht komplizierter sein“, sagte Garcia.
England bangt um Guehi und Rice
Vor dem Viertelfinale gegen Norwegen droht England der Ausfall von Innenverteidiger Marc Guehi, der über muskuläre Probleme klagt. Laut BBC könnte es sich um eine Zerrung im Oberschenkel handeln. Zudem soll Mittelfeldspieler Declan Rice wegen einer Magen-Darm-Erkrankung bereits den zweiten Tag in Folge nicht trainiert haben.
Starmer macht Hoffnung auf Feiertag bei England-Finalsieg
Der britische Premierminister Keir Starmer hat Hoffnungen auf einen zusätzlichen Feiertag im Falle eines englischen WM-Titels geschürt. „Ich will es nicht verschreien, aber fragen Sie mich nochmal, wenn wir ins Finale kommen“, sagte er. Britische Medien spekulieren auf den 24. Juli als möglichen Feiertag.
Marokko-Fans fiebern dem Viertelfinale entgegen
Trotz der Favoritenrolle Frankreichs glauben marokkanische Fans in Boston an einen Sieg ihres Teams. Marokko hatte 2022 als erstes afrikanisches Team ein WM-Halbfinale erreicht und hofft auf eine Wiederholung.
Norwegen wechselt Hotel vor Viertelfinale
Norwegens Nationalteam hat vor dem Viertelfinale gegen England sein Hotel gewechselt. Kapitän Martin Ödegaard sagte, es habe „einige Dinge gegeben, die hätten besser laufen können“. Trainer Stale Solbakken erklärte, das Team wolle „zusammenhalten und eine Einheit bilden“. Gerüchte über eine Krankheitswelle dementierte er.
Sperrstunde in der Schweiz teilweise aufgehoben
In der Schweiz ist für das Viertelfinale gegen Argentinien in Zürich, Basel und im Kanton Bern die Sperrstunde aufgehoben. Das Spiel wird am frühen Sonntagmorgen um 3.00 Uhr MESZ angepfiffen. Auch in Chur und Locarno gibt es Sondergenehmigungen für Public Viewings.
Fifa lehnt Frankreich-Antrag zu Olise ab
Die Gelbe Karte gegen Frankreichs Michael Olise aus dem Achtelfinale bleibt bestehen. Trainer Deschamps bestätigte die Entscheidung der Fifa. Sollte Olise im Viertelfinale eine weitere Gelbe Karte sehen, wäre er im Halbfinale gesperrt. Der Fall Balogun, bei dem die Fifa eine Rotsperre zur Bewährung aussetzte, hatte zuvor für Kontroversen gesorgt.
Belgien beschwert sich über Trainingsplatz
Nach dem 4:1-Sieg gegen die USA reichte Belgien erneut Beschwerde ein, diesmal über den zugewiesenen Trainingsplatz. Der Verband RBFA ließ mitteilen, das Gelände der Loyola-Marymount-Universität entspreche „nicht den für unsere Trainingseinheiten erforderlichen Mindeststandards“. Die Fifa erlaubte daraufhin ein Training beim MLS-Club LA Galaxy.
Trumps WM-Beauftragter kritisiert Schiedsrichter
Andrew Giuliani, WM-Beauftragter des Weißen Hauses, äußerte Zweifel an der Seriosität des brasilianischen Schiedsrichters Raphael Claus, der im Spiel der USA gegen Bosnien-Herzegowina die Rote Karte gegen Folarin Balogun gezeigt hatte. Giuliani verwies auf Ermittlungen gegen Claus aus dem Jahr 2024, obwohl dieser damals nur als Zeuge geladen war.
Zuschauerschnitt unter dem von 1994
Bei der WM in den USA, Kanada und Mexiko liegt der durchschnittliche Zuschauerschnitt vor den Viertelfinals bei 65.204, unter dem Wert von 1994 (68.991). Trotz vieler leerer Plätze in der Gruppenphase vermeldet die Fifa eine Auslastung von 99,7 Prozent. Insgesamt besuchten 6.259.584 Menschen die bisherigen 96 Spiele.
Bayern-Neuzugang Saibari verpasst Viertelfinale
Marokko muss im Viertelfinale ohne den künftigen Bayern-Profi Ismael Saibari auskommen. Trainer Mohamed Ouahbi bestätigte, dass der angeschlagene Offensivmann noch nicht einsatzbereit sei. Saibari hatte bei dieser WM bereits drei Tore erzielt.
Argentinischer Schiedsrichter für Frankreich-Spiel
Die Ansetzung des argentinischen Schiedsrichters Facundo Tello für das Viertelfinale Frankreich gegen Marokko wird im französischen Lager entspannt gesehen. Verteidiger Dayot Upamecano sagte: „Ich konzentriere mich nicht darauf, wer der Schiedsrichter ist.“ Ersatztorwart Robin Risser ergänzte: „Wir dürfen nicht paranoid werden.“
Ägypten legt Beschwerde gegen Schiedsrichter ein
Nach dem 2:3 im Achtelfinale gegen Argentinien hat Ägyptens Verband Beschwerde gegen Schiedsrichter François Letexier eingereicht. Präsident Hany Abo Rida forderte den Ausschluss des Schiedsrichterteams vom Turnier. Trainer Hossam Hassan sprach von „eklatanter Schiedsrichterfehler“ und „offensichtlicher Doppelmoral“.
Völler wünscht sich 2014er-Weltmeister beim DFB
DFB-Sportdirektor Rudi Völler wünscht sich mehrere Weltmeister von 2014 in verantwortlichen Rollen beim Deutschen Fußball-Bund. Er nannte Per Mertesacker, Mats Hummels, Thomas Müller, Bastian Schweinsteiger und Sami Khedira. „Die Generation ist auch ein bisschen in der Pflicht, vielleicht mal Verantwortung zu übernehmen“, sagte Völler.



