WM 2026: Spanien deklassiert Frankreich – Pressestimmen zum Halbfinale
WM 2026: Spanien deklassiert Frankreich – Pressestimmen

Spanien hat das Endspiel der Fußball-Weltmeisterschaft 2026 erreicht. Der Europameister setzte sich im Halbfinale souverän mit 2:0 gegen Frankreich durch. Die internationalen Medien zeigen sich vor allem von der schwachen Leistung der Franzosen überrascht und loben die spanische Dominanz.

Spanische Presse: „Eine Lektion für die Welt“

Die spanischen Zeitungen feiern den Erfolg ihrer Nationalmannschaft ausgiebig. „Marca“ titelt: „Spanien steht im WM-Finale! Zum zweiten Mal in unserem Leben werden wir um den Weltmeister-Titel kämpfen! Wir wollen den zweiten Stern!“ Auch „AS“ zeigt sich begeistert: „Eine Lektion für die Welt.“

„Mundo Deportivo“ erinnert an eine Prophezeiung: „Nach der verlorenen Nations-League-Finalpartie verkündeten sie es. '19. Juli 2026', postete Pedri auf Instagram. Das Datum des WM-Finales. Und Lamine Yamal teilte es. Sie haben Wort gehalten.“

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„El País“ hebt die historische Dimension hervor: „Spanien hat erneut Geschichte geschrieben. Nach 16 Jahren steht die spanische Nationalmannschaft wieder im Finale der Fußball-Weltmeisterschaft.“

Frankreich: „Der Unfall in Dallas“

In Frankreich herrscht Ernüchterung. „L'Équipe“ spricht von einem „Unfall in Dallas“: „Nach einem Turnier, in dem sie keiner ernsthaften Herausforderung begegnet waren, erhielten Les Bleus in Arlington von den Spaniern eine regelrechte Fußballlektion. 0:2 und das erstaunliche, zeitweise fast beunruhigende Gefühl, dass es gegen die spanische Überlegenheit nie wirklich ein Spiel gab.“

„RMC Sport“ konstatiert: „Les Bleus scheitern im WM-Halbfinale, der amerikanische Traum findet ein jähes Ende. Frankreich fand gegen die beeindruckend kontrollierten Spanier nie ein Mittel, um die Partie zu entscheiden.“

„Le Figaro“ wird noch deutlicher: „Der Traum ist ausgeträumt für Les Bleus, die von La Roja deutlich aus der Weltmeisterschaft geworfen wurden. Auf dem Papier sah es nach einem echten Duell aus. Auf dem Platz war es das nicht. Frankreich wurde im Halbfinale der Weltmeisterschaft 2026 in Dallas von Spanien mit 0:2 klar deklassiert.“

Internationale Stimmen: „Lausige Les Bleus“

„The Athletic“ aus den USA räumt ein: „Vielleicht haben wir Spanien unterschätzt. Vielleicht waren wir so sehr auf Frankreich, Kylian Mbappé und den Rest ihrer torgefährlichen Offensive fixiert, dass wir die Qualität der spanischen Mannschaft übersehen haben, die (wenn man die Niederlage im Elfmeterschießen gegen Portugal im Nations-League-Finale des letzten Jahres ausklammert) seit März 2023 kein Spiel mehr verloren hat.“

Die englische „Daily Mail“ schreibt: „Lausige Les Bleus. Wir alle hatten einfach erwartet, dass Frankreich Spanien überlegen sein würde, obwohl wir alle wussten, wie stark die Mannschaft von Luis de la Fuente ist. Es geht nicht nur um das Ergebnis, das durchaus möglich ist, sondern vor allem um die Leistung. Sie waren weit davon entfernt, ihr selbstgestecktes Ziel bei dieser Weltmeisterschaft zu erreichen.“

„The Guardian“ kommentiert: „Für alle, die Spanien als Außenseiter abgestempelt hatten, war dies eine spektakuläre Lektion. Wie sehr genossen sie es, hier eine Lektion zu erteilen, indem sie sich ein Spitzenspiel in New Jersey am Sonntag sicherten und Frankreich zu bloßen Mitläufern degradierten.“

„The Sun“ spielt mit Worten: „Sacre bleu. Frankreich scheitert an der letzten Hürde. So hatte sich die Mannschaft das Ende der Deschamps-Ära nicht vorgestellt. Was ihre Anhänger noch mehr schmerzen wird, ist, dass ihre Mannschaft heute Abend in Dallas kläglich gescheitert ist. Heute ist in Frankreich der Nationalfeiertag, eine Ironie der Geschichte, denn ihre WM-Träume endeten wie in Pompeji.“

Italien, Österreich und Schweiz: Spanische Überlegenheit bestätigt

Die italienische „Gazzetta dello Sport“ schreibt: „Spanien, Triumph unter 'Olé'-Rufen: Frankreich wurde vernichtend geschlagen. Nach 16 Jahren steht die 'Roja' wieder im Finale.“ „Corriere dello Sport“ spricht von einer „Spanischen Revolution in Dallas: Oyarzabal und Pedro Porro vernichten Frankreich am 14. Juli.“

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Aus Österreich meldet die „Krone“: „Die Elf von Trainer Luis de la Fuente, die im Sechzehntelfinale Österreich aus dem Turnier geworfen hatte, erwies sich für die bislang so souverän aufgetretenen Franzosen ausgerechnet an deren Nationalfeiertag als härterer Brocken als erwartet und setzte sich vor rund 71.000 Zuschauern im AT&T Stadium von Dallas/Arlington mit 2:0 durch.“

Die Schweizer „Blick“ analysiert: „Frankreich bringt Yamal und sich selbst zu Fall. Der erste Finalist der WM 2026 steht fest: Spanien schlägt Frankreich mit 2:0 und hat am Sonntag die Chance auf den zweiten Titel. Ein Foul an Lamine Yamal im Strafraum steht am Ursprung des Untergangs von Les Bleus.“

Die „NZZ“ ergänzt: „Spanien entzaubert Frankreich und erreicht erstmals seit 2010 wieder den WM-Final - erneut weist der Antiheld Mikel Oyarzabal den Weg.“

Niederlande: Dominantes Spanien beendet Frankreichs Traum

„De Telegraaf“ aus den Niederlanden resümiert: „Dominantes Spanien erreicht WM-Finale 2026 mit Sieg über Topfavorit Frankreich. Spanien beendete Frankreichs Titelträume im Halbfinale der Weltmeisterschaft 2026. In Dallas waren die Spanier Kylian Mbappé & Co. überraschend deutlich überlegen: 2:0.“