Die Diskussionen über die Prämien für die deutschen Nationalspieler bei der kommenden Weltmeisterschaft ziehen sich hin. Wie bereits in den vergangenen Jahren fanden auch in den letzten Wochen mehrere Gesprächsrunden statt, um die Höhe der Zahlungen festzulegen. Doch eine Einigung steht noch aus.
Wer verhandelt über die WM-Prämien?
Am Verhandlungstisch sitzen Vertreter des Deutschen Fußball-Bundes (DFB) sowie eine Delegation der Nationalspieler. BILD hat erfahren, dass die Gespräche konstruktiv, aber zäh verlaufen. Beide Seiten ringen um eine Lösung, die den Erwartungen gerecht wird.
Rekordsumme im Raum
Im Raum steht eine Rekordsumme, die bei einem erfolgreichen Turnierverlauf fällig werden könnte. Sollte die Mannschaft den Titel holen, wäre die Prämie höher als je zuvor. Doch die genaue Höhe ist noch nicht fixiert. Die Spieler fordern eine angemessene Beteiligung an den Einnahmen des DFB, der durch Sponsoren und TV-Gelder profitiert.
Warum gibt es noch keine Einigung?
Die Hauptstreitpunkte sind die Verteilung der Gelder und die Bedingungen für Auszahlungen. Während der DFB auf eine leistungsbezogene Staffelung setzt, wünschen sich die Spieler eine höhere Grundprämie. Hinzu kommen unterschiedliche Auffassungen über Bonuszahlungen für Einzelleistungen oder Teamerfolge.
Bislang konnten die Verhandlungen nicht abgeschlossen werden. Beide Seiten zeigen sich jedoch optimistisch, dass in Kürze eine Lösung gefunden wird. Bis dahin bleibt die Frage nach den WM-Prämien für die Nationalspieler offen.



