DHB-Team unterliegt Dänemark deutlich im EM-Hauptrundenspiel
DHB-Team unterliegt Dänemark deutlich im EM-Hauptrundenspiel

Die deutsche Handball-Nationalmannschaft hat den vorzeitigen Einzug ins Halbfinale der Europameisterschaft verpasst. Gegen den Topfavoriten Dänemark unterlag das Team von Bundestrainer Alfreð Gíslason mit 26:31 (12:13). Nach einer ausgeglichenen ersten Hälfte zeigten die Dänen nach der Pause ihr gefürchtetes Tempospiel und entschieden die Partie für sich.

Renārs Uščins war mit sechs Toren bester Werfer auf deutscher Seite. Bei Dänemark trafen Mathias Gidsel und Simon Pytlick jeweils achtmal. Die deutsche Mannschaft hatte zuvor drei Siege in Folge gefeiert und war als Tabellenführer in das Spiel gegangen. Ein Punkt hätte für das Halbfinale gereicht, doch die Dänen ließen den Deutschen keine Chance.

Bundestrainer Gíslason überraschte mit David Späth im Tor, der für den starken Andreas Wolff startete. Zudem mussten die Außenspieler Lukas Zerbe und Lukas Mertens auf die Tribüne. In der ersten Hälfte hielt die deutsche Abwehr gut mit, doch nach der Pause nutzten die Dänen ihre Tempogegenstöße eiskalt aus.

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In der 35. Minute gelang Marko Grgić der Ausgleich zum 13:13, doch anschließend kassierte die deutsche Mannschaft mehrere Zeitstrafen. Dänemark nutzte die Überzahlsituationen und zog auf 16:23 davon. In der Schlussphase kam Wolff noch zum Einsatz, konnte die Niederlage aber nicht mehr abwenden.

Kreisläufer Justus Fischer zeigte sich trotz der Niederlage kämpferisch: „Wir können stolz auf unsere Leistung sein. Wir müssen einfach so weiterspielen, dann gehen die Dinger schon rein.“ Die deutsche Mannschaft hat nun noch die Chance, sich über den letzten Hauptrundenspieltag für das Halbfinale zu qualifizieren.

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