Der deutsche Biathlet Philipp Lipowitz hat sich beim Weltcup in Ruhpolding einen schweren Sturz zugezogen. Der 22-Jährige verlor auf der Strecke die Kontrolle und prallte mit der Schulter gegen einen Bordstein. Die Folge: Eine schwere Schulterverletzung, die das vorzeitige Saisonaus bedeuten könnte.
Der Sturz im Detail
Lipowitz war im Sprintrennen am Freitag auf dem Weg zu einer guten Platzierung, als er in einer Kurve stürzte. Der Aufprall war heftig: Die Schulter des Athleten knallte gegen den Bordstein. Der Deutsche Skiverband (DSV) bestätigte, dass Lipowitz sich eine Schultereckgelenksprengung zugezogen hat. Die Verletzung erfordert eine Operation und eine mehrwöchige Pause.
Reaktionen und Ausblick
„Es tut mir unendlich leid für Philipp. Er war in einer starken Form und hätte um das Podest mitkämpfen können“, sagte Bundestrainer Uwe Müssiggang. „Wir werden ihn bestmöglich unterstützen, damit er schnell wieder gesund wird.“ Lipowitz selbst zeigte sich kämpferisch: „Ich werde alles dafür tun, um in der nächsten Saison wieder angreifen zu können. Die Verletzung ist ein Rückschlag, aber ich gebe nicht auf.“ Für den jungen Biathleten ist die Saison damit wohl beendet. Er hatte zuvor mit mehreren Top-10-Plätzen auf sich aufmerksam gemacht und galt als Hoffnungsträger für die WM.
Statistiken und Bedeutung
Lipowitz hatte in dieser Saison bereits zwei sechste Plätze im Weltcup erreicht. Sein Sturz ist ein herber Verlust für das deutsche Team, das in Ruhpolding vor heimischem Publikum um gute Ergebnisse kämpft. Der DSV hofft, dass Lipowitz rechtzeitig zur nächsten Saison wieder fit wird.



