Der FC Liverpool steht offenbar unmittelbar vor dem teuersten Transfer seiner Vereinsgeschichte. Nach Informationen des Transferexperten Nicolò Schira hat sich der 23-jährige Franzose Bradley Barcola bereits mit den Reds auf einen Vertrag bis 2032 geeinigt. Der amtierende Champions-League-Sieger müsste für den Flügelstürmer von Paris Saint-Germain jedoch eine Rekordablöse von rund 170 Millionen Euro stemmen. PSG verlangt 140 Millionen Pfund, umgerechnet etwa 164 Millionen Euro.
Liverpool plant Angebot über 100 Millionen Euro
Die Verhandlungen zwischen den Klubs laufen bereits seit Wochen. Liverpool hat in diesem Sommer bisher „nur“ 103 Millionen Euro ausgegeben, nachdem man im Vorjahr über 480 Millionen Euro investierte – unter anderem für Alexander Isak, Florian Wirtz und Hugo Ekitiké. Nun wollen die Reds ein erstes Angebot knapp über der 100-Millionen-Euro-Marke abgeben, um PSG zum Verkauf zu bewegen. Barcolas aktueller Marktwert wird auf 90 Millionen Euro taxiert, doch Paris pocht auf eine deutliche Prämie aufgrund des Alters und des Potenzials des Spielers.
Barcola will keine Vertragsverlängerung
Der französische Nationalspieler, der bei der vergangenen WM drei Tore erzielte, hat sich gegen eine Verlängerung seines bis 2028 laufenden Vertrags entschieden – trotz eines deutlich verbesserten Gehaltsangebots von PSG. Grund dafür ist laut der französischen Sportzeitung „L’Équipe“, dass Barcola unter Trainer Luis Enrique in Zukunft keine Stammplatzgarantie mehr hätte. Die Pariser Starensemble ließ den 23-Jährigen zuletzt häufiger auf der Bank, was seinen Entschluss zur Trennung bekräftigte.
Bayern München beobachtet die Situation
In der Vergangenheit wurde Barcola auch mit dem FC Bayern München in Verbindung gebracht. BILD-Fußballchef Christian Falk erklärte im Podcast „Bayern-Insider“: „Ein paar Wenns und Abers: Wenn Olise nicht verlängert, und Barcola nächsten Sommer noch auf dem Markt ist, dann hat er nur noch ein Jahr Vertrag, dann geht die Ablöse natürlich dementsprechend runter. Bayern würde viel Geld für Olise kassieren können, und dann wäre dieser Wechsel machbar. Das beobachtet der FC Bayern.“ Allerdings scheint Barcola nun bereits diesen Sommer den Wechsel nach England zu bevorzugen.
PSG will hohe Ablöse – Liverpool sucht Kompromiss
Paris Saint-Germain begründet die Forderung von 140 Millionen Pfund mit dem Alter, dem Potenzial und dem aktuellen Marktwert Barcolas. Vor einem Jahr lag die geforderte Summe noch bei etwa 87 Millionen Euro, als Liverpool erstmals bei den Beratern des Spielers anfragte. Die Verhandlungen sind daher schwierig, doch die Reds bemühen sich um einen Kompromiss. Sollte der Transfer gelingen, wäre Barcola der teuerste Neuzugang der Liverpooler Geschichte – noch vor Virgil van Dijk und Alisson Becker.
Fazit: Mega-Transfer bahnt sich an
Bradley Barcola steht offenbar kurz vor einem Wechsel zum FC Liverpool. Die Einigung zwischen Spieler und Klub gilt als sicher, der Streitpunkt bleibt die Ablösesumme. PSG verlangt eine Rekordzahlung, während Liverpool versucht, den Preis zu drücken. Die kommenden Wochen werden zeigen, ob der französische Flügelstürmer tatsächlich die Insel erobert.



