Ein buckliger Waschbär mit ungewöhnlichem Aussehen ist zur weltweiten Internet-Sensation geworden. Das Video des Tieres, das in Seattle gesichtet wurde, hat über acht Millionen Aufrufe auf sozialen Plattformen erzielt. Der Fantasiename Jimothy – zusammengesetzt aus Jim und Timothy – wurde dem deformierten Waschbären von Nutzern gegeben. Selbst große Unternehmen und Institutionen wie die NASA und Google haben den Hype aufgegriffen und eigene Aktionen gestartet.
Viraler Durchbruch und erste Reaktionen
Das Kurzvideo, das den körperlich deformierten Waschbären mit knubbeligem Körper und langen Beinen zeigt, verbreitete sich rasant im Internet. Innerhalb weniger Tage wurde der Clip millionenfach geteilt. Die Stadt Seattle organisierte am vergangenen Sonntag eine öffentliche Veranstaltung zu Ehren von Jimothy, insbesondere im Stadtteil Ballard, wo das Tier mehrfach gesichtet worden war. Die Faszination für das Tier wuchs schnell über die lokale Ebene hinaus.
NASA und Google steigen ein
Die US-Raumfahrtbehörde NASA postete ein Satellitenbild von Seattle mit der Überschrift: „Jimothy regiert diese Stadt“. Google widmete dem Waschbären eine spezielle Animation: Bei der Suche nach dem Wort „Jimothy“ erscheint ein animiertes Symbol, das über einen Button wiederholt abgespielt werden kann. Auch der Reifenhersteller Goodyear mischte sich ein und schrieb auf der Plattform X: „Wenn Jimothy die Straße überquert, sollten deine Reifen besser zum Stehen kommen. Prüft eure Profiltiefe, Seattle.“
Gesellschaftliche Wirkung und offizielle Anerkennung
Der Hype um Jimothy hat auch politische Kreise erreicht. Stadträtin Alexis Mercedes Rinck erklärte gegenüber lokalen Medien: „Jimothy ist für uns alle ein Beispiel dafür, dass man nicht perfekt sein muss, um geliebt zu werden.“ Sie rief den „Jimothy-Sommer“ in Seattle aus. Während eines Baseballspiels zwischen den Seattle Mariners und den Cincinnati Reds hielten Fans Schilder mit der Aufschrift „Do it for Jimothy“ hoch. Das Tier symbolisiert für viele eine Botschaft der Akzeptanz und Selbstliebe.
Internationale Resonanz und zukünftige Entwicklungen
Der Waschbär hat nicht nur in den USA, sondern weltweit Aufmerksamkeit erregt. Tierexperten weisen darauf hin, dass die körperliche Deformation vermutlich auf eine genetische Anomalie oder eine Verletzung zurückgeht. Die Stadt Seattle überlegt, den Waschbären offiziell zu schützen und gegebenenfalls in eine Auffangstation zu bringen. Der „Jimothy-Sommer“ könnte noch viele weitere Aktionen nach sich ziehen – Anwohner berichten bereits von vermehrten Sichtungen und spontanen Feiern im Stadtteil Ballard.



