Pogacar schreibt Geschichte: Fünfter Toursieg – Pressestimmen weltweit
Pogacar nach fünftem Toursieg im Olymp des Radsports

Tadej Pogacar hat mit seinem fünften Triumph bei der Tour de France den Kreis der Rekordsieger erreicht. Der 27-jährige Slowene gesellt sich zu den Legenden Eddy Merckx, Jacques Anquetil, Bernard Hinault und Miguel Indurain – allesamt Fünffach-Sieger der Frankreich-Rundfahrt. Die Schlussetappe auf den Champs-Élysées gewann jedoch Mathieu van der Poel, während Pogacar im Gelben Trikot nach Paris einrollte.

Frankreich: „Monumental“ und „unantastbar“

Die französische Sportzeitung L'Equipe titelte: „Monumental. Mathieu van der Poel gewinnt eine Schlussetappe, die eines Monuments würdig ist. Tadej Pogacar stellt den Rekord von fünf Tour-de-France-Siegen ein.“ Le Parisien schrieb: „Er ist in den Olymp des Radsports aufgestiegen. Tadej Pogacar – ein fünfter Stern katapultiert ihn in die Galaxie der Tour-de-France-Giganten.“ Le Figaro ergänzte: „Unantastbar, unerbittlich, unbeugsam: Tadej Pogacar geht mit seinem fünften Sieg in die Legende der Tour de France ein.“

Slowenien: Heimatlicher Stolz

In Pogacars Heimat Slowenien war die Begeisterung riesig. Delo kommentierte: „Pogacars gelber Thron ist unangreifbar. Der slowenische Champion feierte auf den Champs-Élysées seinen historischen fünften und überzeugendsten Sieg.“ Radiotelevizija Slovenija meinte: „Die Superlative sind längst erschöpft, beziehungsweise es fällt schwer, erneut eine angemessene Hymne auf den besten Radfahrer der Welt zu verfassen.“

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Italien: Legendenstatus zementiert

Die italienische Gazzetta dello Sport schrieb: „Pogacar zum fünften Mal zum König gekrönt. Tadej Pogacar hat seinen Legendenstatus zementiert. Damit reiht er sich in den Kreis der ganz Großen des Radsports ein – an der Seite von Legenden wie Jacques Anquetil, Eddy Merckx, Bernard Hinault und Miguel Indurain.“ Tuttosport titelte: „Pogacar V – Paris krönt den Kaiser.“ Corriere dello Sport hob hervor: „Pogacar wird zur Legende: Fünfter Tour-de-France-Triumph, doch van der Poel gewinnt die Schlussetappe.“ Corriere della Sera lobte die spektakuläre Schlussetappe: „Was bis vor zwei Jahren bloß die (ehrlich gesagt etwas eintönige) Pariser Ehrenrunde der Tour de France war, entwickelte sich an diesem Sonntag zur großartigsten Etappe der Grande Boucle 2026 – der letzten.“

Spanien: Pogacar gibt sich nicht mit einfachem Sieg zufrieden

In Spanien betonte AS: „Pogacar ist eine Legende. Er gibt sich nicht mit einem einfachen Sieg zufrieden; er will ihn mit Stil gewinnen und Geschichte schreiben. Am Sonntag schrieb er mit seinem fünften Tour-de-France-Sieg ein weiteres glorreiches Kapitel.“ Marca analysierte: „Mit 27 Jahren reiht er sich in den Kreis von Anquetil, Merckx, Hinault und Indurain ein – fünf Tour-Siege, die bislang wie eine Schwelle wirkten, die nur den absoluten Legenden vorbehalten war. Doch Pogacar erreicht dieses Ziel nicht, als hätte er eine Etappe abgeschlossen, sondern eher wie jemand, der gerade erst warmgelaufen ist.“

Großbritannien: Bewunderung mit Vorbehalten

Der britische Guardian würdigte den Sieg, zeigte sich jedoch kritisch: „Der unermüdliche Tadej Pogacar gewinnt seine fünfte Tour de France und egalisiert den Rekord. Doch sein unaufhaltsamer Erfolg ist nicht ohne Vorbehalte zu sehen. Es wäre naiv, einen fünffachen Tour-Sieger zu feiern, ohne den Kontext zu verstehen. Zweifellos ist Pogacar ein Phänomen, doch sein Umfeld ist mit Altlasten aus weniger erfreulichen Zeiten belastet.“

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Benelux und Österreich: Überwältigende Dominanz

In Belgien schrieb Het laatste Nieuws: „Eine Tour voller Meilensteine und Rekorde. Fest steht: Mit seinem fünften Gesamtsieg hat Tadej Pogacar den Rekord eingestellt – nach einer Tour, bei der er der Konkurrenz drei Wochen lang haushoch überlegen war.“ Die niederländische Telegraaf bemerkte: „Ein meisterhafter Tadej Pogacar schien nach der Niederlage im Mannschaftszeitfahren und dem Teamvirus in der Tour verwundbar zu sein, dominiert aber von Barcelona bis Paris. Nun gibt es eine 'Gang of Five'.“ In Österreich titelte die Krone: „Unfassbarer Pogacar fixiert 5. Tour-de-France-Sieg.“ Der Kurier schrieb: „Der liebe Kannibale: Wie Tadej Pogacar den Radsport dominiert. Der Slowene lässt die Bestmarken purzeln.“

Schweiz: Bewunderung und Buhrufe

Der Schweizer Blick berichtete: „Die Frankreich-Rundfahrt 2026 endet mit dem fünften Gesamtsieg von Tadej Pogacar und einer denkwürdigen Schlussetappe auf den Champs-Élysées, die Mathieu van der Poel hauchdünn für sich entscheidet.“ Tagesanzeiger kommentierte: „Unersättlich, unbesiegbar, Pogacar. Der 27-Jährige zieht dank seinem 5. Gesamtsieg mit Eddy Merckx gleich. Tadej Pogacar pulverisiert Rekorde, wird bewundert – und hört doch immer mehr Buhrufe.“ Die Neue Zürcher Zeitung urteilte: „Tadej Pogacar wird Rekordsieger der Tour de France – er hat sich vom Sonnyboy zum Leader entwickelt.“

Ein historischer Moment

Mit diesem fünften Sieg hat Pogacar nicht nur den Rekord eingestellt, sondern auch gezeigt, dass er in einer eigenen Liga fährt. Seine Dominanz über drei Wochen hinweg – von Barcelona bis Paris – war überwältigend. Ob er in Zukunft alleiniger Rekordhalter wird, bleibt abzuwarten. Fest steht: Der Slowene hat den Radsport für immer verändert.