Besitzer von batterieelektrischen Fahrzeugen können sich auch 2026 über die THG-Prämie freuen. Die Treibhausgasminderungsquote (THG-Quote) ermöglicht es Haltern, die CO₂-Einsparung ihres Elektroautos zu vermarkten und dafür eine Auszahlung zu erhalten. Laut einer Berechnung der BILD-KI können die Prämien je nach Fahrzeugklasse mehrere Hundert bis mehrere Tausend Euro betragen. Mit dem neuen THG-Prämien-Rechner von BILD können Halter schnell und einfach ihre individuelle Prämie schätzen lassen.
Was ist die THG-Prämie und wie funktioniert sie?
Die THG-Prämie basiert auf der Treibhausgasminderungsquote, die Unternehmen des fossilen Kraftstoffhandels dazu verpflichtet, ihre Treibhausgasemissionen zu senken. Strom, der für Elektrofahrzeuge genutzt wird, kann auf diese Quote angerechnet werden – ein positives Gegenstück zum CO₂-Preis. Für E-Auto-Halter bedeutet dies einen direkten finanziellen Vorteil: Die eingesparte CO₂-Menge wird über spezialisierte Dienstleister gebündelt und an die quotenpflichtigen Unternehmen weiterverkauft. Der Erlös wird als THG-Prämie an die Fahrzeughalter ausgezahlt.
Wichtig zu wissen: Die Prämie wird nicht automatisch überwiesen. Halter müssen aktiv einen Antrag über einen zertifizierten Anbieter oder Partner stellen. Nur diese können die gebündelten Quoten beim Umweltbundesamt einreichen. Die Angebote variieren stark: Während für Pkw derzeit Prämien von mehreren Hundert Euro möglich sind, können Besitzer großer Nutzfahrzeuge mit mehreren Tausend Euro rechnen.
So funktioniert der THG-Prämien-Rechner von BILD
Der THG-Prämien-Rechner von BILD hilft E-Fahrzeug-Besitzern, eine erste Einschätzung ihrer möglichen Prämie zu erhalten. In drei einfachen Schritten führt das Widget zur Schätzung: Zuerst wird die Fahrzeugklasse ausgewählt, dann die Anzahl der Fahrzeuge angegeben und abschließend geprüft, ob alle weiteren Voraussetzungen erfüllt sind. Der Rechner zeigt daraufhin eine voraussichtliche Prämienhöhe an. Anschließend gelangt der Nutzer zum Dienstleister „elektrovorteil.de“, wo die Registrierung und Beantragung der THG-Prämie erfolgen kann.
Hinweis: Der angezeigte Betrag ist keine verbindliche Zusage. Die tatsächliche Auszahlung hängt vom Partnerangebot, den Vertragsbedingungen und der abschließenden Prüfung ab. Bei dem Link zu „elektrovorteil.de“ handelt es sich um einen Affiliate-Link. Für darüber abgeschlossene Verträge kann BILD eine Provision erhalten.
Voraussetzungen für die THG-Prämie 2026
Grundsätzlich kommen nur reine batterieelektrische Fahrzeuge mit einer gültigen Zulassung in Deutschland für die Prämie infrage. Plug-in-Hybride sind nicht berechtigt. Für die Registrierung wird in der Regel die Zulassungsbescheinigung Teil I benötigt. Vor dem Antrag muss sichergestellt sein, dass die THG-Quote für das Jahr 2026 noch nicht eingereicht wurde.
Interessierte sollten die Konditionen der Anbieter sorgfältig prüfen. Wichtige Punkte sind die Höhe der garantierten Auszahlung, feste oder variable Prämienmodelle, eventuelle Boni durch Freundschaftswerbung, die Vertragslaufzeit (meist ein bis zwei Jahre), automatische Verlängerungsklauseln und der Zeitpunkt der Auszahlung. Die Prämie wird ausschließlich über die Dienstleister abgewickelt; das Umweltbundesamt bescheinigt lediglich die anrechenbare Treibhausminderungsquote, zahlt die Prämie jedoch nicht selbst aus.
Die THG-Prämie bietet E-Auto-Besitzern eine attraktive Möglichkeit, von ihrer umweltfreundlichen Mobilität finanziell zu profitieren. Mit dem BILD-Rechner können Halter schnell herausfinden, welche Summe ihnen 2026 zustehen könnte.



