iPhone Fold: Serienproduktion soll Ende Juli starten
iPhone Fold: Serienproduktion startet Ende Juli

Apples erstes faltbares iPhone steht offenbar unmittelbar vor dem Start der Serienproduktion. Wie das südkoreanische Portal „The Elec“ unter Berufung auf Informationen aus der Lieferkette berichtet, sind die wesentlichen Entwicklungsarbeiten abgeschlossen. Die Massenfertigung des Geräts, das voraussichtlich den Namen iPhone Fold tragen wird, soll Ende Juli beginnen. An der geplanten Vorstellung im September hat sich nach aktuellem Stand nichts geändert.

Letzte Vorbereitungen für die Serienfertigung

Apple hat die zentralen Spezifikationen des faltbaren Smartphones festgelegt, darunter Display, Gehäuse und mechanische Bauteile. Nach Angaben von „The Elec“ laufen derzeit die letzten Vorbereitungen für die Serienproduktion. Bereits im April startete die erste Testproduktion, bei der Konstruktion, Bauteile, Montageabläufe und Qualitätsstandards unter realen Bedingungen überprüft wurden. Dieser Schritt gilt als letzte Verifizierung vor der Serienfertigung.

Foxconn, der taiwanesische Auftragsfertiger, soll die erste Produktionscharge des iPhone Fold übernehmen. Der Beginn der Massenproduktion wird für Ende Juli erwartet. Zudem wurden erste Hinweise auf das Gerät im Code von iOS 27 entdeckt, was darauf hindeutet, dass die Software-Integration bereits fortgeschritten ist.

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Scharnier und Display als Schlüsselkomponenten

Die faltbaren OLED-Module für das iPhone Fold werden von Samsung Display geliefert. Die Scharniere, die für das Öffnen und Schließen des Displays sowie für Haltbarkeit und eine möglichst unsichtbare Faltkante entscheidend sind, stammen von Hsinchu Hsing aus Taiwan und Amphenol aus den USA. Während der Entwicklung traten laut „The Elec“ nach Dauertests mit Millionen Bewegungszyklen leichte Geräusche und Fertigungstoleranzen auf. Ein Branchenvertreter erklärte: „Die meisten Probleme sind inzwischen behoben. Die verbleibenden Toleranzen liegen im Rahmen des Akzeptablen.“

Trotz der Fortschritte gibt es weiterhin Spekulationen über eine mögliche Verschiebung des Verkaufsstarts. Die Präsentation wird zwar weiterhin für September erwartet, doch Apple könnte den Marktstart seines ersten Foldables aufgrund seiner hohen Qualitätsanforderungen verschieben. Beobachter rechnen damit, dass das Unternehmen lieber einige Wochen länger testet, als ein fehlerhaftes Produkt auf den Markt zu bringen.

Mit dem iPhone Fold betritt Apple das Segment der faltbaren Smartphones, das bisher von Samsung, Huawei und anderen dominiert wird. Analysten erwarten, dass das Gerät zu einem Preis von deutlich über 2000 Euro angeboten wird und sich zunächst an Early Adopter und Technik-Enthusiasten richtet. Ob Apple die hohen Erwartungen erfüllen kann, wird sich zeigen, sobald die ersten Geräte in den Handel kommen.

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