E-Auto-Prämie: Musk lacht, BYD kassiert, Steuerzahler zahlt
E-Auto-Prämie: Musk lacht, BYD kassiert, Steuerzahler zahlt

Die schwarz-rote Koalition will mit der E-Auto-Prämie den deutschen Automobilstandort retten. Drei Milliarden Euro an Subventionen sind bis 2029 eingeplant. Doch statt der Fließbänder in Wolfsburg laufen dank dieser Finanzspritze jetzt die in Shenzhen und Austin immer schneller. Neue Daten zeigen: Die deutschen Hersteller profitieren bislang kaum von den deutschen Steuergeldern. Chinesische Hersteller wie BYD und vor allem Elon Musks Firma Tesla sind dagegen die Profiteure.

Deutsche Steuergelder für ausländische Hersteller

Auch wenn die europäischen Tesla-Modelle in Grünheide produziert werden, es erschließt sich nicht, warum der reichste Mann der Welt Geld vom deutschen Steuerzahler erhält. Und China exportiert erstmals eine Million Autos in einem Monat und bedroht damit die deutsche Autoindustrie, die über Werksschließungen diskutiert und den Stellenabbau vorantreibt.

Das Paradox der Subventionen

Unter dem Strich kann man das so zusammenfassen: Musk lacht, BYD kassiert, und der deutsche Steuerzahler blecht. Das Paradox ist einfach zu erklären. Subventionen wirken wie ein „Booster“ für den gesamten Markt. Es gibt zwar die „Made in Europe“-Initiative, durch die in Europa hergestellte Produkte und Technologien bei öffentlichen Aufträgen bevorzugt werden sollen. Europarechtliche Vorgaben etwa für Subventionen sieht sie aber noch nicht vor. Und so fließt viel Geld direkt in die Kassen ausländischer Hersteller.

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