U-Bahn-Kollision in Nürnberg: Fahrerlose Züge touchieren sich
U-Bahn-Kollision in Nürnberg: Züge touchieren sich

Bei einer Rangierfahrt im Nürnberger U-Bahn-Netz sind zwei fahrerlose Züge zusammengestoßen. Der Vorfall ereignete sich am frühen Morgen, wie die Verkehrs-Aktiengesellschaft (VAG) mitteilte. Verletzt wurde niemand, es entstand jedoch Sachschaden an den Fahrzeugen.

Kollision im Betriebshof

Die beiden U-Bahn-Züge touchierten sich gegen 4:45 Uhr auf dem Gelände des Betriebshofs Langwasser. Nach Angaben der VAG handelte es sich um eine Rangierfahrt, bei der ein Zug auf einen anderen auffuhr. Die genaue Ursache ist noch unklar, die Polizei und die VAG haben Ermittlungen aufgenommen.

Die fahrerlosen U-Bahnen in Nürnberg gelten als besonders sicher, da sie vollautomatisch gesteuert werden. Dennoch kann es bei Rangierfahrten zu unvorhergesehenen Situationen kommen, wie dieser Vorfall zeigt.

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Auswirkungen auf den Betrieb

Der Vorfall hatte keine Auswirkungen auf den regulären Fahrgastbetrieb, da er sich auf dem Betriebshof ereignete. Die betroffenen Züge wurden aus dem Verkehr gezogen und werden nun technisch untersucht. Die VAG betonte, dass die Sicherheit der Fahrgäste zu keinem Zeitpunkt gefährdet war.

Die Ermittlungen zur Ursache der Kollision laufen. Erste Erkenntnisse deuten auf einen technischen Defekt hin, der jedoch noch nicht bestätigt ist. Die VAG arbeitet eng mit dem Hersteller zusammen, um den Vorfall aufzuklären.

Nürnberg als Vorreiter

Nürnberg ist die erste Stadt in Deutschland, die fahrerlose U-Bahnen im regulären Betrieb einsetzt. Seit 2008 fahren die Züge der Linien U2 und U3 ohne Fahrer. Die Technologie gilt als zukunftsweisend und wird auch international beachtet.

Trotz des Vorfalls bleibt die VAG zuversichtlich, dass die fahrerlosen U-Bahnen sicher sind. Man werde die Ergebnisse der Untersuchung abwarten und gegebenenfalls Maßnahmen ergreifen, um ähnliche Vorfälle in Zukunft zu verhindern.

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