Thermomix-Tricks vom Sternekoch: So nutzen Profis das Küchengerät
Thermomix-Tricks vom Sternekoch: So nutzen Profis das Gerät

Der Thermomix ist längst nicht mehr nur ein Helfer für schnelle Suppen und Teige – in der Spitzengastronomie hat er sich als präzises Hochleistungswerkzeug etabliert. Sternekoch Max Strohe, Inhaber des Berliner Restaurants „Ottenthal“, setzt gleich drei Geräte parallel ein und lässt sie den ganzen Tag laufen. Im Gespräch mit BILDplus verrät er, wie er den anfangs skeptisch betrachteten Thermomix für perfekte Saucen, seidenweiche Pürees, Schäume und Kräuteröle nutzt – und welche Tricks sich auch zu Hause umsetzen lassen.

Drei Thermomixe im Dauerbetrieb: So arbeitet ein Sternekoch

„Ich habe mindestens drei Geräte im Einsatz“, erklärt Strohe. In seiner Küche laufen die Thermomixe parallel, oft stundenlang. Eines bereitet eine Sauce zu, ein anderes ein Püree, das dritte ein Kräuteröl. Die Geräte seien so präzise, dass sie selbst feinste Emulsionen und Schäume hinbekommen, die früher nur mit viel Handarbeit möglich waren. „Der Thermomix ist ein echtes Hochleistungswerkzeug, wenn man seine Möglichkeiten kennt“, so der Koch.

Vom Skeptiker zum Fan: Warum Strohe den Thermomix heute liebt

Anfangs stand Strohe dem Gerät skeptisch gegenüber. „Ich dachte, das ist nur was für Hobbyköche“, gesteht er. Doch nachdem er die ersten Ergebnisse sah, änderte er seine Meinung. Besonders beeindruckt habe ihn die Fähigkeit, Mayonnaisen und Saucen ohne Trennung zu emulgieren. „Die Temperaturkontrolle und die gleichmäßige Geschwindigkeit sind einfach perfekt.“ Heute ist der Thermomix aus seiner Küche nicht mehr wegzudenken.

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Profi-Tricks für zu Hause: So gelingen Saucen, Pürees und Öle

Strohe verrät einige Tricks, die auch Hobbyköche anwenden können. Für ein seidenweiches Püree empfiehlt er, das Gemüse vor dem Mixen kurz anzudünsten – das bringe mehr Geschmack. Bei Kräuterölen solle man die Kräuter erst mit etwas Öl anmixen und dann langsam das restliche Öl zugeben, um eine stabile Emulsion zu erhalten. Für Saucen rät er, die Zutaten in der richtigen Reihenfolge in den Mixtopf zu geben: zuerst die Flüssigkeit, dann die festen Bestandteile. „Und immer auf die maximale Füllmenge achten, sonst wird es eine Sauerei“, lacht er.

Das erste Date: Welches Gericht Strohe kochen würde

Auf die Frage, welches Gericht er beim ersten Date kochen würde, antwortet Strohe spontan: „Eine klassische Pasta mit einer selbstgemachten Sauce.“ Das sei unkompliziert, aber zeige Können. „Der Thermomix hilft dabei, die Sauce perfekt zu emulgieren – und man hat Zeit für den Gast, statt am Herd zu stehen.“

Fazit: Der Thermomix als Profi-Werkzeug

Max Strohe zeigt, dass der Thermomix weit mehr kann als nur Suppen und Teige. In Profiküchen ist er ein unverzichtbares Werkzeug für präzise Texturen und Aromen. Mit den richtigen Tricks können auch Hobbyköche zu Hause von dieser Technologie profitieren – und vielleicht sogar beim nächsten Date punkten.

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