Kühlschrank für Menschen: Japans Erfindung gegen Hitzewelle
Kühlschrank für Menschen: Japans Hitze-Innovation

Eine japanische Firma hat mit der „Do Hiemon Box“ einen begehbaren Kühlschrank für Menschen entwickelt, der bei extremer Hitze innerhalb von fünf Minuten Abkühlung verspricht. Das Gerät ist bereits in Japan erhältlich und kostet umgerechnet etwa 8000 Euro.

Innovation aus Japan: Kühlkammer gegen Temperaturen über 40 Grad

Während Europa unter Hitzewellen ächzt, leidet auch Japan derzeit unter Temperaturen jenseits der 40-Grad-Marke. Ein Unternehmen, das eigentlich auf Verkaufsautomaten spezialisiert ist, hat nun eine ungewöhnliche Lösung präsentiert: einen begehbaren Kühlschrank namens „Do Hiemon Box“. Die Kühlkammer ist mobil und kann sowohl in Gebäuden als auch im Freien eingesetzt werden.

Die Kühlbox ist innen rund 1,75 Meter hoch und 86 Zentimeter breit – eine Dimension, die eher auf asiatische Körpergrößen ausgelegt ist. Im Inneren befindet sich eine Sitzbank. Bei angenehmen 15 Grad Innenraumtemperatur wird man von hinten mit 5 Grad kalter Luft im Bereich von Nacken, Rücken und Beinen angepustet.

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So funktioniert die Kühlung

Der Hersteller verspricht, dass man sich nach fünf Minuten in der Kammer abgekühlt und erfrischt fühlt. Sogar Symptome von Überhitzung sollen nach zehn Minuten beseitigt sein. Das Gerät verfügt über drei Kühlstufen, die individuell eingestellt werden können. Nach 20 Minuten schaltet sich die Kühlkammer automatisch ab, um eine Unterkühlung zu verhindern.

Doch es gibt einen Haken: Die „Do Hiemon Box“ funktioniert nur bis zu einer Außentemperatur von 35 Grad. Gerade bei extremer Hitze, wenn die Temperaturen über 40 Grad steigen, ist unklar, ob das Gerät noch effektiv kühlen kann. Das japanische Gesundheitsministerium betont zudem, dass die Kühlkammer bei Notfällen keine medizinische Behandlung ersetzt. Im Notfall solle man unbedingt den Rettungsdienst rufen.

Verfügbarkeit und Preis

Die „Do Hiemon Box“ ist bereits in Japan auf dem Markt. Der Preis liegt bei umgerechnet etwa 8000 Euro, was 1,5 Millionen Yen entspricht. Ob das Gerät auch in anderen Ländern erhältlich sein wird, ist noch nicht bekannt.

Die Erfindung zeigt einmal mehr die japanische Vorliebe für skurrile und zugleich praktische Innovationen. Ob sie sich auch außerhalb Japans durchsetzen kann, bleibt abzuwarten – gerade angesichts der Einschränkungen bei extremen Temperaturen.

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