KI-Tools revolutionieren die Wohnungsplanung: Von kostenlosen Apps bis Profi-Lösungen
KI-Tools revolutionieren Wohnungsplanung

Ein Umzug oder eine Renovierung wirft oft dieselbe Frage auf: Wie sollen die eigenen vier Wände am Ende aussehen? Für die reine Planung und Visualisierung stehen inzwischen zahlreiche KI-Tools zur Verfügung. Sie helfen dabei, Räume virtuell einzurichten, Möbel auszutauschen oder verschiedene Wohnstile auszuprobieren.

KI zeigt neue Wohnideen

Schon seit Jahren erleichtern professionelle Fotos, virtuelle Rundgänge und Home-Staging-Angebote die Wohnungssuche, schreibt myHOMEBOOK (gehört ebenfalls zu Axel Springer). Mit dem Einsatz von Künstlicher Intelligenz gehen die Möglichkeiten inzwischen deutlich weiter. So können Nutzer schon vor dem Einzug sehen, wie eine Wohnung möbliert wirken könnte. Auch Details wie Wandfarben, Lichtstimmung oder die Wirkung bestimmter Möbel lassen sich per KI testen.

Von kostenlosen Apps bis Profi-Lösungen

Das Angebot reicht von einfachen Gratis-Apps bis zu professionellen Dienstleistungen. Wer schnell Ideen für die Umgestaltung eines Raums sucht, kann etwa auf Tools wie Remodel AI oder Planner 5D zurückgreifen. Daneben gibt es kostenpflichtige Angebote wie InstantDeco, die sich eher an Eigentümer mehrerer Immobilien oder gewerbliche Nutzer richten. Für Mieter oder Kaufinteressenten, die lediglich einen ersten Eindruck gewinnen möchten, sind solche Lösungen oft zu umfangreich.

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Händler und Makler setzen auf KI

Auch Baumärkte, Möbelhäuser und Immobilienplattformen integrieren zunehmend KI-Funktionen. Dazu gehören unter anderem Bauhaus, IKEA, OBI und ImmoScout24. Die Immobilienplattform bietet mit KI-Wohnvision ein Tool an, das Räume anhand vorhandener Exposé-Fotos virtuell neu gestaltet. Nutzer können verschiedene Einrichtungsstile ausprobieren, etwa modern, skandinavisch oder industriell. Die ursprünglichen Bilder bleiben dabei erhalten und werden um neue Gestaltungsideen ergänzt. Das Tool ist über den Browser sowie als App für iOS und Android verfügbar. Für Kaufimmobilien kann es deutschlandweit genutzt werden, bei Mietobjekten derzeit in den sieben größten deutschen Städten.

Auch ChatGPT kann helfen

Neben spezialisierten Anwendungen eignen sich auch KI-Systeme wie ChatGPT, Claude oder Google Gemini als digitale Einrichtungshelfer. Mit hochgeladenen Raumfotos können Nutzer beispielsweise Möbel austauschen oder die Lichtstimmung verändern lassen. Zudem bieten die Chatfunktionen Anregungen zu Farben, Materialien oder der optimalen Platzierung von Möbeln.

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