Die vierte Staffel von „Star Trek: Strange New Worlds“ startet am 23. Juli beim Streamingdienst Paramount+ mit einer Folge pro Woche. Die Serie, die in diesem Jahr ihr 60. Jubiläum feiert, kehrt zu ihren Ursprüngen zurück und erzählt die Geschichte des Raumschiffs Enterprise unter Captain Pike (Anson Mount). Die vierte und die finale fünfte Staffel wurden hintereinander gedreht. Staffel 5 soll 2027 erscheinen.
Genre-Experimente: Von Puppen bis Horror
Die zehn neuen Folgen bieten eine bunte Reise durch verschiedene Genres. „Wir hatten schon immer eine große Vielfalt an Genres“, sagt Celia Rose Gooding (Nyota Uhura) im Interview der Deutschen Presse-Agentur. „Aber ich denke, in Staffel 4 und 5 gehen wir wirklich an die Extreme – auf eine Art, die spannend, mitreißend und zugleich sehr herausfordernd ist.“
Eine der originellsten Ideen ist die Episode „Level Five Transporter Accident“. Durch eine Fehlfunktion des Transporters werden alle Besatzungsmitglieder in Puppen verwandelt, bis auf Spock (Ethan Peck). Die Puppen stammen aus der Puppenschmiede von Jim Henson. Regie führte Jordan Canning („Die Fraggles“). Die Computer auf der Enterprise funktionieren nicht mit Puppenhänden, was für zusätzliche Herausforderungen sorgt.
Dinosaurier, Western und ein Geisterschiff
In weiteren Folgen trifft die Crew auf Dinosaurier, reitet durch einen Western und findet sich auf einem Geisterschiff in einem blutigen Horrorfilm wieder. Die Horror-Episode gehört zu den düstersten in der „Star Trek“-Geschichte. Rebecca Romijn (Una Chin-Riley) sagt: „Diese Folgen machen am meisten Spaß. Sie fordern uns jedes Mal aufs Neue heraus, und genau das macht ihren Reiz aus. Wir sind immer wieder überrascht, wenn wir ein neues Drehbuch bekommen.“
Celia Rose Gooding betont: „Wichtig ist, dass es sich immer noch ganz klar nach 'Star Trek' anfühlt. Dass wir diesen Spagat schaffen und beides miteinander verbinden können, fühlt sich einfach gut an.“
Rahmenhandlung: Captain Pikes Schicksal
Während James T. Kirk (Paul Wesley) eine immer größere Rolle einnimmt, steht das drohende Schicksal von Captain Pike im Zentrum. Seit einem Blick in die Zukunft weiß Pike, dass er einen schweren Unfall erleiden wird, der ihn lähmt. Am Ende der dritten Staffel bekam er die Möglichkeit, sein Leben ohne den Unfall zu erleben – nur für einen kurzen Moment. „Das hat für ihn vieles verändert“, sagt Mount im dpa-Interview. „In den ersten drei Staffeln musste er immer wieder neu lernen, dass der Weg das eigentliche Ziel ist. Und ich glaube, diese Lektion hat er inzwischen verinnerlicht. Dadurch kann er seine Rolle als Anführer viel gelassener und souveräner ausfüllen.“
Nach gemischten Reaktionen auf Staffel 3 ist die Enterprise in den neuen Folgen wieder auf Kurs. Mit originellen Ideen, kinoreifer Optik und großer Experimentierfreude knüpft „Strange New Worlds“ in Staffel 4 wieder stärker an die Qualitäten der ersten Jahre an.



