In der neuen Folge des Podcasts "Amann unframed" spricht Frei.Wild-Frontmann Philipp Burger offen über seine Zeit in der rechtsextremen Szene. Der Sänger war knapp drei Jahre lang Teil der Naziszene, trug Springerstiefel und Bomberjacke und fühlte sich dort musikalisch und ideologisch aufgehoben. "Das ist eine Geschichte, die würde ich natürlich gerne aus meinem Leben löschen. Krieg ich aber nicht hin", so Burger im Gespräch mit FUNKE-Digitalchefin Melanie Amann.
Heikle Themen im Fokus
Der Podcast beleuchtet die Frage, wie viel Vergangenheit in der Gegenwart stecken darf und wo die Grenze zwischen gesunder Rebellion und Normalisierung von rechtem Gedankengut verläuft. Burger stellt sich kritischen Fragen zu christlichen Werten, Heimat und der Symbolkraft des Kreuzes. Auch die AfD, Cancel Culture und die Rolle der Medien werden diskutiert. Die Band Frei.Wild polarisiert seit 25 Jahren – zu Recht oder zu Unrecht? Diese Frage zieht sich durch die gesamte Folge.
Ein Gespräch ohne Tabus
Das Gespräch zwischen Amann und Burger nimmt schnell Fahrt auf, kennt keine Tabus und die Argumente prallen bisweilen hitzig aufeinander. Burger räumt ein, dass in den eigenen Texten der Band ideologisches Gedankengut durchscheint. Die Folge ist 84 Minuten lang und auf allen gängigen Podcast-Plattformen verfügbar, darunter Spotify, Apple Podcast, Amazon und YouTube.



