Die Regisseurin Eva Trobisch hat mit ihrem neuen Kinofilm „Etwas ganz Besonderes“ ein bewegendes Porträt der thüringischen Provinz geschaffen. Der Film spielt in Greiz und zeigt einen Blick auf den Osten Deutschlands, der weder von Vorurteilen noch von Nostalgie geprägt ist. Die Hauptdarstellerin Hornemann verkörpert eine Figur, die im Alltag der Kleinstadt nach etwas Besonderem sucht.
Handlung und Setting
„Etwas ganz Besonderes“ erzählt die Geschichte einer jungen Frau, die in der Provinz nach einem Ausbruch aus ihrer Routine strebt. Trobisch gelingt es, die Atmosphäre von Greiz einzufangen – mit all ihren Eigenheiten und stillen Momenten. Der Film wurde komplett vor Ort gedreht und nutzt die authentischen Schauplätze der Stadt.
Regie und Inszenierung
Eva Trobisch, bekannt für ihre einfühlsamen Charakterstudien, setzt in ihrem neuen Werk auf eine ruhige Erzählweise. Sie vermeidet sowohl die üblichen Klischees über den Osten als auch eine verklärte Nostalgie. Stattdessen zeigt sie die Realität der Menschen in der Provinz mit Respekt und Tiefe. Laut Kritiker Lars-Olav Beier ist der Film „bewegend“ und bietet eine neue Perspektive auf das Leben abseits der Metropolen.
Darsteller und Besetzung
Die Schauspielerin Hornemann liefert eine überzeugende Leistung als Hauptfigur. Sie trägt den Film mit ihrer Präsenz und verleiht der Geschichte emotionale Tiefe. Die Nebendarsteller ergänzen das Ensemble mit authentischen Darstellungen des Kleinstadtlebens.
Rezeption und Bedeutung
„Etwas ganz Besonderes“ wurde bereits auf mehreren Festivals gezeigt und erhielt positive Kritiken. Der Film gilt als wichtiger Beitrag zum aktuellen Kino über den Osten Deutschlands, da er ohne politische Agenda auskommt und stattdessen die menschlichen Geschichten in den Vordergrund stellt. Trobisch selbst betont, dass es ihr darum ging, „die Schönheit und die Herausforderungen des Lebens in der Provinz einzufangen, ohne zu werten“.



