Jörg Schüttauf wird Schirmherr des Potsdamer Filmpreises „Clio“
Jörg Schüttauf übernimmt Schirmherrschaft für „Clio“

Der Schauspieler Jörg Schüttauf übernimmt in diesem Jahr die Schirmherrschaft für den Potsdamer Filmpreis „Clio“. Der mit 5000 Euro dotierte Preis wird am 9. Oktober im Filmmuseum Potsdam zum neunten Mal an den besten Film zu einem historischen Thema verliehen. Schüttauf ist zudem Teil des Festivalprogramms von Moving History: Gezeigt wird „Lenz“ von Egon Günther aus dem Jahr 1992.

Sechs Filme im Wettbewerb um die „Clio“

Um die Auszeichnung konkurrieren sechs Produktionen: Sandra Prechtels Dokumentarfilm „Einar Schleef – Ich habe kein Deutschland gefunden“, Ildikó Enyedis „Silent Friend“, Christina Tournatzés’ „Karla“, „Born to Fake“ von Benjamin Rost und Erec Brehmer, Michal Kosakowskis „Holofiction“ sowie Kirill Serebrennikows „Das Verschwinden des Josef Mengele“. Die Filme setzen sich auf besondere Weise mit Geschichte auseinander – fiktional oder dokumentarisch, kanonisch oder bislang vernachlässigt.

Begleitprogramm und weitere Vorführungen

Im Nebenprogramm des Festivals laufen neben „Lenz“ auch „Heimsuchung“ von Volker Schlöndorff und „Vaterland“ von Pawel Pawlikowski. Ab dem 25. September sind alle nominierten Filme im Filmmuseum Potsdam zu sehen, im ersten Quartal 2027 folgt das Zeughauskino Berlin. Die Schirmherrschaft für das Festival trägt Potsdams Oberbürgermeisterin Noosha Aubel.

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