Milune filmt in Regensburger Kirche: Pfarrer schockiert
Milune-Video in Kirche: Pfarrer schockiert

Die Sängerin Milune hat in einer Regensburger Kirche ein Musikvideo gedreht – und damit einen Sturm der Entrüstung ausgelöst. Der zuständige Pfarrer zeigt sich schockiert über den Inhalt der Aufnahmen. Das berichtet die „Augsburger Allgemeine“.

Was geschah?

Milune, die mit bürgerlichem Namen Milena Neumann heißt, nutzte die Kirche St. Anton in Regensburg als Kulisse für ihr neues Video. Dabei trug sie aufreizende Kleidung und zeigte provokante Gesten. Der Pfarrer der Gemeinde, Pater Johannes, erklärte gegenüber der Zeitung: „Ich bin entsetzt, dass unser Gotteshaus für solche Zwecke missbraucht wurde.“

Die Dreharbeiten fanden vergangene Woche statt. Die Kirchengemeinde hatte die Erlaubnis für das Video angeblich nicht erteilt. Ein Sprecher der Diözese Regensburg bestätigte, dass man von den Aufnahmen erst durch die Veröffentlichung erfahren habe. Man prüfe nun rechtliche Schritte.

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Reaktionen und Folgen

Das Video sorgt in den sozialen Medien für heftige Diskussionen. Viele Nutzer kritisieren die Sängerin scharf, andere verteidigen sie mit Hinweis auf künstlerische Freiheit. Die Kirche erwägt, Anzeige wegen Hausfriedensbruch zu erstatten. Der Pfarrer betonte: „Wir werden dafür sorgen, dass so etwas nicht wieder vorkommt.“

Milune selbst äußerte sich bislang nicht zu den Vorwürfen. Auf Instagram postete sie lediglich ein Bild von den Dreharbeiten mit der Unterschrift: „Danke an alle, die das möglich gemacht haben.“

Hintergrund: Sängerin Milune

Die 27-jährige Sängerin aus München ist vor allem durch ihre Auftritte bei Castingshows bekannt geworden. Ihr Musikstil ist eine Mischung aus Pop und R'n'B. In ihren Videos setzt sie häufig auf provokante Bilder.

Die Kirche St. Anton ist ein modernes Gotteshaus aus den 1960er Jahren. Regelmäßig finden dort Gottesdienste und kulturelle Veranstaltungen statt. Die Gemeinde zeigt sich nun verunsichert: „Wir müssen unsere Räume besser schützen“, so Pater Johannes.

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