Am Samstag verwandelt sich der Garten des Alexandrowka-Museums in Potsdam erneut in eine literarische Bühne: Das Literatur-Kollegium Brandenburg (LKB) lädt zur bereits 9. Nacht der Poesie. Zwölf Autorinnen und Autoren aus dem Land lesen dort ihre Texte – und das Publikum bestimmt, wer den diesjährigen Potsdamer Literaturpreis mit nach Hause nimmt.
Motto „Pfeil der Zeit“ zu Ehren Ingeborg Bachmanns
Der Abend steht im Zeichen des 100. Geburtstags der österreichischen Schriftstellerin Ingeborg Bachmann. Angelehnt an eines ihrer Gedichte lautet das Motto „Pfeil der Zeit“. Die Themen der vorgetragenen Prosa- und Lyriktexte reichen von flüchtigen Momenten bis hin zu den großen Fragen der Welt. Für die musikalische Umrahmung sorgt die Potsdamer Musikerin Silke Haase, die Saxofon und Klarinette spielt.
Das Herzstück des Abends ist die Verleihung des Potsdamer Literaturpreises. Über die drei Gewinnertexte entscheidet das Publikum vor Ort. Der Preis wird erneut von dem Potsdamer Unternehmer und Rewe-Marktchef Siegfried Grube gestiftet.
Zwölf Stimmen aus Brandenburg
Unter den Lampions im Grünen lesen in diesem Jahr: Maik Altenburg, Dana Apitz, Klaus Dimar, Elke Hübener-Lipkau, Karoline Hugler, Andrea Jennert, Bernd Kebelmann, Henry-M. Klemt, Rita Mahlendorf, Wolfgang Malischewski, Tobias Radloff und Charlotte zu Kappenstein. Der Eintritt kostet 5 Euro, ermäßigt 3 Euro.
Der ehrenamtlich arbeitende Verein Literatur-Kollegium Brandenburg hat aktuell 60 Mitglieder, die haupt- oder nebenberuflich schreiben oder Literatur unterstützen möchten. Gegründet wurde er 1990 in Potsdam mit dem Ziel, Autoren zu fördern.



