Der Internationale Orgelsommer in Potsdam wird am Sonntag, den 5. Juli, mit einem Konzert des britischen Organisten Martin Baker in der Erlöserkirche eröffnet. Das Festival unter der künstlerischen Leitung von Kirchenmusikdirektor Björn O. Wiede präsentiert bis zum 6. September insgesamt 14 Konzerte in fünf Potsdamer Kirchen. Zu hören sein werden Werke von Johann Sebastian Bach, große Romantik, alte Meister, eigene Kompositionen und Arrangements sowie neue Klangfarben.
Martin Baker eröffnet das Festival
Der 1967 in Manchester geborene Martin Baker war lange Zeit in wichtigen Positionen in England tätig, unter anderem in der Westminster Cathedral. Er ist bekannt für sein breites Orgelrepertoire sowie seine liturgischen und konzertanten Improvisationsfähigkeiten. Beim Eröffnungskonzert spielt er unter anderem Johann Sebastian Bachs „Fantasie“ und „Fuge g-Moll“ sowie Werke von Mendelssohn, Vaughan Williams, Howells und eigene Improvisationen.
Künstler aus ganz Europa
Weitere Gäste des Orgelsommers sind der slowakische Domorganist Stanislaw Surin, der Schweizer Marc Fitze, die junge norwegische Organistin Victoria Ulriksen, der Lausanner Kathedralorganist Jean-Christophe Geiser, der aus Potsdam stammende Ratzeburger Domorganist Christian Skobowsky mit seinem chilenischen Kollegen Felipe Egana, junge ukrainische Organistinnen sowie Jean-Baptiste Robin, Professor in Paris und Titularorganist an der Schlosskapelle der Potsdamer Partnerstadt Versailles.
Meisterkurs mit ukrainischen Organisten
Während des Orgelsommers werden Jörg Abbing, neuer Präsident der Hochschule für Musik, Theater und Medien Hannover, und Björn O. Wiede bei einem Meisterkurs mit ukrainischen Organistinnen und Organisten arbeiten. Die Teilnehmenden präsentieren sich auch in Konzerten an verschiedenen Instrumenten: Am 5. September musizieren sie an drei Instrumenten in der Garnisonkirche, der Französischen Kirche und der Nikolaikirche. Der Abend klingt mit einem Programm der Organistin Olga Striletska mit Musikarrangements aus Filmen aus. Auch beim Abschlusskonzert in der Nikolaikirche am 6. September sind Studierende gemeinsam mit Dozenten des Meisterkurses vertreten.



