Slipknot feuert Keyboarder Sid Wilson nach fast 30 Jahren
Slipknot feuert Keyboarder Sid Wilson nach fast 30 Jahren

Los Angeles – Der Keyboarder und DJ Sid Wilson soll bei Slipknot ausgemustert worden sein. Wie die US-Unterhaltungsseite „Page Six“ am Freitag berichtete, hat die Metal-Kultband dem 49-Jährigen offenbar noch am Freitagnachmittag die Trennung mitgeteilt – ohne Angabe eines offiziellen Grundes. Weder Wilson noch die Band haben die Meldung bislang bestätigt oder kommentiert.

Wilson stand seit 1999 – also 27 Jahre lang – mit Slipknot auf der Bühne. Sein maskiertes Auftreten, seine Turntable-Einlagen und sein Keyboard-Spiel machten ihn zu einer festen Größe in der Formation. Für viele Fans kommt der vermeintliche Rauswurf einem Schock gleich, schließlich prägte er fast drei Jahrzehnte das Erscheinungsbild der Band. Bei ihrem letzten Deutschland-Auftritt auf dem Festival „Rock am Ring“ im Jahr 2025 war Wilson noch dabei.

Jim Root stiftet mit rätselhafter Botschaft zusätzliche Verwirrung

Für zusätzliche Spekulationen sorgt ein Beitrag von Slipknot-Gitarrist Jim Root. In einer Instagram-Story schrieb der 54-Jährige: „Glaubt nicht alles, was ihr lest. Stoppt. Denkt nach. Atmet durch. Wartet vielleicht auf mehr Informationen.“ Ob sich diese Worte tatsächlich auf den angeblichen Rauswurf von Sid Wilson beziehen, bleibt unklar. In den Kommentaren unter Roots Beitrag diskutierten Fans jedoch bereits hitzig über die Zukunft der Band.

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Auch die genauen Hintergründe der Trennung sind offen. Page Six will erfahren haben, dass Wilson am Freitagnachmittag informiert wurde. Eine offizielle Stellungnahme von Slipknot – etwa über die Band-Website oder Social-Media-Kanäle – stand bislang aus. Für die Anhängerschaft dürfte die Ungewissheit kaum leichter zu ertragen sein.

Bitteres Jahr für Wilson auch privat

Der mögliche Abschied von Slipknot trifft Wilson in einer ohnehin schwierigen Lebensphase. Erst im März wurde bekannt, dass seine Verlobung mit Kelly Osbourne – Tochter der Rock-Legende Ozzy Osbourne – geplatzt ist. Nach mehr als drei Jahren Beziehung trennten sich die beiden. Das Paar hat einen gemeinsamen Sohn. Erst im Februar waren Wilson und Osbourne gemeinsam auf der Grammy-Gala in Los Angeles aufgetreten, ehe einen Monat später die Trennung folgte.

Sollten sich die Berichte über den Rauswurf bestätigen, hätte Wilson innerhalb weniger Monate nicht nur seine Lebensgefährtin verloren, sondern auch jene Band, die sein Leben über Jahrzehnte geprägt hat. Ob der 49-Jährige tatsächlich endgültig aus der Besetzung gestrichen ist oder ob sich alles als Missverständnis herausstellt, dürfte sich in den kommenden Tagen zeigen.

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