Bo Derek (69) wurde mit dem Film „Zehn – Die Traumfrau“ (1979) und ihrem ikonischen Lauf im goldenen Badeanzug am Strand weltberühmt. Doch ausgerechnet diese Szene hasst sie bis heute. Im BILD-Interview auf Mallorca erklärte sie: „Ich hasse es, zu laufen. Mehr als jeder andere Mensch, den Sie kennen. Dieses ganze Auf und Ab, Auf und Ab.“
Regisseur nutzte ihre Abneigung aus
Regisseur Blake Edwards (†88) wusste von Dereks Abneigung gegen das Laufen und nutzte dies laut ihren Angaben aus. „Also ließ er mich die Szene immer und immer wieder drehen. Beim letzten Mal war ich völlig fertig, während er sich kaputt lachte“, erinnert sich Derek. Gedreht wurde die Szene an der Playa la Audiencia in Manzanillo an der Pazifikküste von Mexiko.
Dreadlock-Look war Zufall
Ihr berühmter Dreadlock-Look entstand laut Derek eher zufällig. „Ich wohnte damals in einer Gegend, in der viele Schwarze lebten.“ Ihr damaliger Mann John Derek überzeugte sie, die Frisur zunächst für Fotos auszuprobieren. Als sie später die Rolle im Film bekam, wollte sie die Frisur wieder entfernen, doch die Produzenten bestanden darauf. Derek: „Ich glaube, die Exotik der Frisur half dabei, die Geschichte des Films zu vermitteln, in der ein Mann nahezu besessen von diesem besonderen Aussehen und Look einer Frau wurde.“
Bo Derek über natürliches Altern
Bo Derek, die im November 70 wird, sagte: „Bisher vermeide ich Schönheitsoperationen. Manchmal sehe ich allerdings ein Foto von mir und möchte sofort zum Arzt rennen. Aber bisher komme ich gut damit zurecht. Und ich werde nichts machen lassen.“ Wichtig sei ihr die Meinung ihres Partners John Corbett (65): „Er ist stolz darauf, dass ich nichts habe machen lassen. Solange mein Mann die Art liebt, wie ich aussehe, und die Art liebt, wie ich älter werde, ist das sehr, sehr schön.“
Rat an junge Schauspielerinnen
Für junge Schauspielerinnen hat Derek einen Rat: „Nehmt es nicht zu ernst. Seid dankbar, dass ihr einen Job habt. Egal, ob ihr einen Serienmörder oder jemanden mit einer sexuellen Ausstrahlung spielt – wen interessiert das? Es ist alles Schauspielerei.“



