ProSieben-Doku „Born Famous“: Nepo-Babys auf Selbstfindung – ein PR-Desaster
„Born Famous“: Nepo-Babys scheitern an Selbstfindung

„Born Famous“: Die neue Freistrampelei der Nepo-Babys

Kinder von Söder, Scholl, Connor und Pooth – sie alle schickt ProSieben in der neuen Dokuserie „Born Famous“ auf eine Selbstfindungsreise. Was als Emanzipationsgeschichte gedacht ist, entpuppt sich laut Kritikern als Beweis für die Macht des Familiennamens. Die Serie, die am 17. Juli 2026 startete, zeigt Promi-Kinder, die versuchen, aus dem Schatten ihrer berühmten Eltern zu treten – und dabei oft scheitern.

Die Protagonisten und ihre Familien

Zu den Teilnehmern gehören Gloria-Sophie Burkandt, Tochter von Markus Söder, sowie Kinder von Fußballlegende Scholl, Moderatorin Connor und Unternehmerin Pooth. Die Serie begleitet sie bei ihren Versuchen, eigene Karrieren aufzubauen. Doch statt Emanzipation sieht die Journalistin Anja Rützel vor allem „Freistrampelei“. Ein zentraler Moment: Gloria-Sophie Burkandt klagt über die Last ihres Nachnamens: „Die Demütigung, was meine Seele durchgemacht hat, ist vom allerfeinsten“, zitiert sie der Spiegel.

Kritik: Emanzipationsgeschichte oder PR-Gag?

Die Serie sollte zeigen, wie die jungen Erwachsenen ihren eigenen Weg finden. Stattdessen demonstriert sie, wie sehr sie von den Verbindungen ihrer Eltern profitieren. „Es ist kein Zufall, dass sie bei ProSieben eine Plattform bekommen“, so ein Medienexperte. Die Quote steht im Vordergrund, nicht die echte Selbstfindung. Viele Zuschauer kritisieren die Serie als „Nepo-Baby-Propaganda“.

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Die Macht des Familiennamens

Die Dokuserie unterstreicht, was viele bereits vermuteten: Der Nachname öffnet Türen. Ohne die Berühmtheit ihrer Eltern hätten die Teilnehmer kaum eine Chance auf eine eigene TV-Show. ProSieben verteidigt das Format als „ehrlichen Blick auf die Herausforderungen des Erwachsenwerdens unter besonderen Umständen“. Doch die Botschaft bleibt: Wer berühmte Eltern hat, bekommt eine Bühne – unabhängig vom Talent.

Fazit: Mehr PR als Programm

„Born Famous“ ist weniger eine Dokumentation als ein PR-Coup. Die Teilnehmer erhalten Aufmerksamkeit, die sie ohne ihre Eltern nie bekommen hätten. Die Serie beweist, dass der Familienname in der Medienwelt oft mehr zählt als eigene Leistung. Für die Zuschauer bleibt ein schaler Nachgeschmack: Statt Emanzipation sehen sie eine weitere Inszenierung des Promi-Kults.

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