Sacha Baron Cohen belebt Ali G beim Wimbledon-Finale wieder
Ali G zurück in Wimbledon: Cohens Überraschungsauftritt

Der britische Komiker und Schauspieler Sacha Baron Cohen hat beim Wimbledon-Finale am Sonntag seine Satirefigur „Ali G“ wieder aufleben lassen. In seiner Rolle als überzeichneter Möchtegern-Gangster saß der 54-Jährige auf der Tribüne und verfolgte die Niederlage des deutschen Tennisstars Alexander Zverev gegen Jannik Sinner. Ein Video davon veröffentlichte Cohen auf Instagram.

Ali G: Comeback mit provokanten Sprüchen

„I iz back“, schrieb Cohen zu dem Clip, was so viel bedeutet wie „Ich bin zurück“. Mit Emojis deutete er an, Drogen anbieten zu wollen. Im Video spricht er über „irgendetwas namens Tennis“ und wiederholt das Angebot, illegale Substanzen zu veräußern. Die Figur „Ali G“ hatte Cohen Ende der 1990er-Jahre erfunden. Sie parodiert einen jungen Mann aus der Arbeiterklasse, der mit übertriebenem Hip-Hop-Jargon und gespielter Ernsthaftigkeit Interviews führt, um Vorurteile und Wissenslücken aufzudecken.

Gerüchte um neuen Ali G-Film

Zuletzt gab es Spekulationen über einen neuen Film mit der Kultfigur. Cohens Auftritt in Wimbledon könnte als Hinweis auf ein bevorstehendes Projekt gewertet werden. „Ali G“ war in den 2000er-Jahren durch die Serie „Da Ali G Show“ und den Film „Ali G in da House“ bekannt geworden. Der Komiker ist für seine provokativen Satirefiguren wie „Borat“ und „Brüno“ berühmt.

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Das Wimbledon-Finale zwischen Zverev und Sinner endete mit einem klaren Sieg des Italieners. Zverev musste sich nach einer schwachen Leistung geschlagen geben. Cohens Auftritt lenkte die Aufmerksamkeit kurzzeitig vom Sportgeschehen ab.

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