Prinz William (44) und Prinzessin Kate (44) haben mit ihren Kindern George (13), Charlotte (11) und Louis (8) die Commonwealth Games in Glasgow besucht. Bei dem Sportevent sorgte eine kleine Unterhaltung zwischen Kate und ihrem jüngsten Sohn für Schmunzeln. Wie die Nachrichtenagentur PA berichtete, fragte die Herzogin den Achtjährigen nach seinen Fortschritten im Handstand.
Ein royaler Familienausflug zu den Spielen
Die britische Königsfamilie zeigte sich bei den Commonwealth Games in Glasgow als geschlossene Einheit. William und Kate verfolgten gemeinsam mit ihren drei Kindern mehrere Wettkämpfe, darunter ein Halbfinale im Netball sowie einen Bahnrad-Wettbewerb. Die Ausflüge zu Sportveranstaltungen sind für die Royals nicht ungewöhnlich – besonders die Commonwealth Games haben als Treffen der Nationen des Staatenbundes eine besondere Bedeutung.
Die Familie nutzte den Tag offenbar in entspannter Atmosphäre. Bei einem Gespräch am Rande des Geschehens sprach Prinzessin Kate ihren Sohn Louis direkt an: „Louis, du perfektionierst deinen Handstand auf Teppichen, oder?“, fragte sie ihn. Die Antwort des Achtjährigen dürfte für manchen Beobachter überraschend gewesen sein.
„Charlotte sagt, ich bin nicht besonders gut“
Prinz Louis reagierte auf die Frage seiner Mutter mit einer ehrlichen Einschätzung seiner Fähigkeiten. „Charlotte sagt, ich bin nicht besonders gut“, antwortete er demnach. Damit bezog sich der Prinz auf seine ältere Schwester, die mit elf Jahren bereits ein kritisches Urteil über die sportlichen Talente ihres Bruders fällt. Die Szene zeigt, wie unbefangen die Kinder des Thronfolgers bei öffentlichen Auftritten wirken.
Die Unterhaltung zwischen Kate und Louis fügt sich ein in das Bild einer Familie, die trotz des Protokolls auch für humorvolle Momente zu haben ist. Der Austausch dürfte nicht nur für die anwesenden Zuschauer amüsiert gewesen sein, sondern auch in den sozialen Medien für Gesprächsstoff sorgen. Ein offizielles Statement zu den Handstand-Fähigkeiten von Prinz Louis gab es nicht.
Commonwealth Games: Mehr als nur ein Sportfest
Die Commonwealth Games sind ein internationales Sportereignis, das alle vier Jahre stattfindet und an dem Sportlerinnen und Sportler aus den Ländern des Commonwealth of Nations teilnehmen. Die Geschichte der Spiele reicht bis ins Jahr 1930 zurück, als sie erstmals als British Empire Games ausgetragen wurden. Inzwischen sind die Wettkämpfe ein wichtiges Ereignis für den Staatenbund, der 56 Mitgliedsstaaten umfasst. Glasgow war bereits 2014 Gastgeber der Spiele und begrüßte nun erneut Athleten aus aller Welt.
Das Programm umfasst eine Vielzahl von Sportarten, darunter auch das in Deutschland eher unbekannte Netball. Diese Ballsportart ist vor allem in Commonwealth-Staaten verbreitet und erinnert an Korbball. Der Bahnradsport hingegen genießt international eine große Anhängerschaft und gehört zu den Höhepunkten der Spiele. Für die Royals bot der Besuch Gelegenheit, die sportliche Vielfalt der Veranstaltung zu würdigen.
Öffentliche Auftritte der Royal Family
Die Teilnahme an Sportveranstaltungen ist Teil der öffentlichen Wahrnehmung der britischen Königsfamilie. William und Kate setzen sich seit Jahren für die Förderung des Sports ein, wobei sie immer wieder auf die Bedeutung von Bewegung für die Gesundheit hinweisen. Ihre Kinder wachsen in diesem Umfeld auf und erleben bei solchen Terminen hautnah die Begeisterung der Athleten und des Publikums.
Prinz Louis, der jüngste Sohn des Thronfolgers, ist bekannt für seine lebhaften Auftritte. Bei offiziellen Anlässen zeigt er häufig keine Scheu, seine Meinung zu äußern. Die Handstand-Frage seiner Mutter und seine Antwort darauf sind ein weiteres Beispiel dafür, dass die junge Generation der Royals zunehmend für persönliche, ungefilterte Momente sorgt.
Der Besuch in Glasgow dürfte für die Familie ein unvergessliches Erlebnis gewesen sein – auch wenn Prinz Louis nun möglicherweise zusätzliches Handstand-Training einlegen muss, um seine Schwester Charlotte von seinem Können zu überzeugen.



