Hollywoodzoff: Scott Eastwood über Shia LaBeouf – „Ich versohl’ dir den Arsch!“
Scott Eastwood vs. Shia LaBeouf: Beinahe-Prügelei am Set

Los Angeles – Schauspieler Scott Eastwood (40) hat im Podcast „Armchair Expert“ über einen heftigen Konflikt mit seinem Kollegen Shia LaBeouf (40) am Set des Kriegsfilms „Herz aus Stahl“ (2014) gesprochen. Laut Eastwood eskalierte die Situation beinahe in einer Prügelei, und nur das Eingreifen von Brad Pitt (62) habe Schlimmeres verhindert.

Beinahe-Prügelei am Set von „Herz aus Stahl“

Mehr als zehn Jahre nach den Dreharbeiten erinnert sich Eastwood, Sohn von Regie-Legende Clint Eastwood (96), noch lebhaft an den Vorfall. In dem Film, der im Frühjahr 1945 spielt, verkörperte er Sergeant Miles, der mit seinen Panzereinheiten gegen die Wehrmacht kämpft. An seiner Seite spielten Brad Pitt und Shia LaBeouf. „Shia ist sichtlich gequält und hat wohl mit einigen Problemen zu kämpfen. Es war hart“, sagte Eastwood im Podcast.

Method Acting mit drastischen Methoden

LaBeouf, der in den vergangenen Jahren immer wieder durch problematisches Verhalten auffiel, habe sich stark dem Method Acting verschrieben. Bei dieser Schauspieltechnik versuchen Darsteller, sich emotional und psychologisch tief in ihre Rolle hineinzuversetzen. Laut Eastwood ließ sich LaBeouf sogar einen Zahn ziehen und fügte sich selbst Schnittwunden zu, um in seinen Charakter zu finden.

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Kautabak-Szene als Auslöser

Der große Streit entbrannte laut Eastwood bei einer Szene, in der er laut Drehbuch Kautabak auf einen Panzer spucken sollte. LaBeouf sei dagegen gewesen und völlig ausgerastet. „Er bekam die Krise“, so Eastwood. Daraufhin platzte ihm der Kragen: „Irgendwann sagte ich: Jetzt reicht’s. F*** dich. Hör auf, so eine Scheiße abzuziehen. Ich versohl’ dir den Arsch!“ LaBeouf sei daraufhin „ziemlich aggressiv“ geworden. Bevor die Situation weiter eskalierte, griffen Schauspielkollegen ein.

Brad Pitt als Vermittler

Besonders Brad Pitt, der in „Herz aus Stahl“ die Hauptrolle des Sergeant Don „Wardaddy“ Collier spielte, habe die brenzlige Situation entschärft. Eastwoods Fazit: „Ich werde mich einfach von diesem Typen fernhalten. Dieses Spiel mache ich nicht mit.“

Brad Pitt sieht es anders

Brad Pitt selbst hatte die angespannte Atmosphäre am Set bereits in einem Interview mit dem Magazin „GQ“ thematisiert. Er behauptete jedoch, er sei eigentlich der Erste gewesen, der Eastwood gesagt habe, er solle nicht auf den Panzer spucken – weil er nicht wusste, dass das im Drehbuch stand. LaBeouf sei darauf eingestiegen. „Am Ende waren WIR also die Idioten“, sagte Pitt.

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