Bei einem schweren Brand in einer Schuhfabrik in der südostchinesischen Stadt Jinjiang sind am Donnerstag mindestens 28 Menschen ums Leben gekommen. Das berichtete das chinesische Staatsfernsehen unter Berufung auf örtliche Behörden. Die Zahl der Verletzten ist noch unklar, es wird jedoch von zahlreichen weiteren Opfern ausgegangen.
Hunderte Arbeiter auf dem Gelände
Zum Zeitpunkt des Feuers hielten sich rund 240 Menschen in der Fabrik auf. Die Löscharbeiten gestalteten sich schwierig, da das Feuer sich schnell ausbreitete und dichte Rauchschwaden die Evakuierung behinderten. Mehr als 500 Einsatzkräfte der Feuerwehr und des Rettungsdienstes waren im Einsatz, um die Flammen zu bekämpfen und die Menschen in Sicherheit zu bringen.
Ursache noch ungeklärt
Die Brandursache war zunächst unklar. Die Behörden haben Ermittlungen eingeleitet. In China kommt es immer wieder zu Bränden in Fabriken, oft aufgrund von Sicherheitsmängeln oder Missachtung von Brandschutzvorschriften. Der Vorfall in Jinjiang reiht sich ein in eine Serie ähnlicher Unglücke in der Vergangenheit.
Die Rettungsarbeiten dauerten bis in die Abendstunden an. Die Behörden riefen die Bevölkerung auf, den Bereich weiträumig zu meiden. Die genauen Umstände des Brandes sollen in den kommenden Tagen aufgeklärt werden.



