Im Hertfordshire Zoo hat ein seltenes Tapir-Jungtier das Licht der Welt erblickt. Nach wochenlanger, nervenaufreibender Wartezeit brachte Tapir-Weibchen Fifi am 15. Juli 2026 ein gesundes Junges zur Welt. Der Zoo feiert die Geburt als kleines Wunder und wichtigen Beitrag zum Artenschutz.
Eine Erfolgsgeschichte für den Artenschutz
Die Geburt ist ein bedeutender Erfolg für das Erhaltungszuchtprogramm des Zoos. Tapire gelten als gefährdet, ihr Lebensraum schwindet zunehmend. Jeder Nachwuchs ist daher wertvoll. „Wir sind überglücklich, dass Fifi und ihr Junges wohlauf sind“, sagte ein Zoosprecher. „Die ersten Wochen waren spannend, aber das Kleine entwickelt sich prächtig.“
Details zur Geburt und zum Jungtier
Das Jungtier wurde nach 13 Monaten Tragzeit geboren. Es wiegt etwa neun Kilogramm und wird von der Mutter liebevoll versorgt. Das Geschlecht ist noch nicht bestimmt. Tapir-Babys haben ein charakteristisches gestreiftes Fell, das ihnen im dichten Unterholz Tarnung bietet. In den kommenden Wochen wird das Kleine langsam die Umgebung erkunden.
Bedrohung der Tapire in freier Wildbahn
Tapire sind vor allem durch Abholzung und Wilderei bedroht. Ihr Bestand geht weltweit zurück. Zoos wie der Hertfordshire Zoo leisten einen wichtigen Beitrag zur Arterhaltung. „Ohne solche Zuchtprogramme wäre die Zukunft der Tapire noch ungewisser“, betont der Zoo.
Besucher können das Jungtier bald sehen
Ab August wird das Jungtier voraussichtlich für Besucher sichtbar sein. Der Zoo bittet um Geduld, um Mutter und Kind nicht zu stören. Die Geburt ist ein Hoffnungsschimmer für die bedrohte Art und ein Beispiel für gelungenen Artenschutz.



